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Im Alter: Lese- und Gleitsichtbrille für PC-Arbeit nicht optimal


Im Alter
Lese- und Gleitsichtbrille für PC-Arbeit nicht optimal

Von dpa
08.07.2020Lesedauer: 1 Min.
Im Alter lässt die Sehleistung nach: Wer viel vor dem PC sitzt, braucht unter Umständen eine Bildschirmbrille.Vergrößern des BildesIm Alter lässt die Sehleistung nach: Wer viel vor dem PC sitzt, braucht unter Umständen eine Bildschirmbrille. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn./dpa)
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Berlin (dpa/tmn) - Im Alter verschlechtern sich die Augen. Wer am Bildschirm arbeitet, für den sind Gleitsicht- oder Lesebrillen dann aber nicht immer die optimale Lösung. Darauf weist das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) hin.

Eine Lesebrille sei für die Computerarbeit meist nur geeignet, wenn der Lesezusatz nicht stärker als +1,5 Dioptrien ist, heißt es. Ab +2,5 Dioptrien sei nur noch die Tastatur gut erkennbar. Den Monitor nehmen Alterssichtige nur noch unscharf wahr.

Schmerzen durch falsche Haltung möglich

Auch die Gleitsichtbrille ist in dem Fall keine richtig gute Alternative. Wer auf den Bildschirm schaut, müsse nämlich häufig den Kopf in den Nacken legen, um die richtige Zone für den entsprechenden Bildschirmabstand zu erwischen, erklärt das KGS. Im schlimmsten Fall drohen aufgrund dieser Haltung Rücken- und Kopfschmerzen.

Das KGS empfiehlt stattdessen Bildschirmbrillen. Sie seien so gestaltet, dass der untere Teil der Brille auf den Blick zur Tastatur optimiert ist. Der mittlere Teil der Gläser unterstützt eine gute Sicht auf den Bildschirm. Für den Blick in den Raum können Brillenträger durch den oberen Teil der Sehhilfe schauen.

Wann Arbeitgeber die Kosten teilweise übernehmen

Bescheinigt etwa der Betriebsarzt, dass ein Arbeitnehmer eine Bildschirmbrille braucht, muss der Arbeitgeber einen Teil der Kosten übernehmen, heißt es beim KGS. Weitere Infos zu den rechtlichen Grundlagen finden Beschäftigte in einerÜbersichtdes KGS.

Die Alterssichtigkeit ist keine Krankheit, wie der Berufsverband der Augenärzte erklärt. Sie ist eine Folge einer Alterung der Augenlinse. Demnach bemerkten die meisten Menschen ab dem 45. Lebensjahr bei noch guter Fernsehschärfe ein Nachlassen des Nahsehens.

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