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Warnstreiks: Stahlarbeiter machen Druck

Warnstreiks: Stahlarbeiter machen Druck

22.09.2010, 14:20 Uhr | dpa, dpa

Rund 1500 Stahlarbeiter haben nach Gewerkschaftsangaben am Mittwoch in Salzgitter für höhere Löhne mehrere Stunden ihre Arbeit niedergelegt. Um Druck im Tarifkonflikt der nordwestdeutschen Stahlindustrie zu machen, rief die IG Metall in dieser Woche an verschiedenen Standorten zu Warnstreiks auf, darunter auch bei der Salzgitter AG. Am 29. September treffen sich die Tarifparteien in Gelsenkirchen zur dritten Verhandlungsrunde.

"Vier Wochen kennen die Arbeitgeber unsere Forderung", sagte der IG Metall-Bezirksleiter NRW und Verhandlungsführer Oliver Burkhard. Nach zwei Verhandlungsrunden gebe es aber immer noch kein Angebot, kritisierte er. Burkhard betonte: "Wir wollen sechs Prozent mehr Geld. Das ist nur fair. Denn wir haben wahrlich unseren Beitrag in der Krise geleistet. Jetzt ist die Krise vorbei. Jetzt brummt es wieder im Stahl." Der Umsatz pro Arbeitsstunde liege über den Werten von 2006, die Unternehmen könnten sich die Lohnsteigerungen leisten.

IG Metall will gleichen Lohn für Leiharbeiter

Neben einem deutlichen Lohnplus verlangt die IG Metall auch eine gleiche Entlohnung von Leiharbeitern und Festangestellten. Kritik übte Burkhard auch an der Bundesregierung. Die Rente mit 67 bezeichnete er als "unrealistischen Wahnsinn": "Noch nicht einmal 0,5 Prozent der Beschäftigten in der Stahlindustrie sind heute 63 Jahre und älter. Das ist die Realität", sagte er. Zu hart sei die Arbeit der Stahlkocher.

SPD-Chef Gabriel will fairen Lohn für Metaller

Am Mittwoch starteten auch die Verhandlungen für die 8000 Beschäftigten in Ostdeutschland. An einer Kundgebung in Berlin nahmen rund 200 Metaller aus ostdeutschen Stahlbetrieben teil. SPD-Chef Sigmar Gabriel sagte am Rande einer Veranstaltung des niedersächsischen Metall-Arbeitgeberverbandes, die Beschäftigten hätten in der Krise dazu beigetragen, ihre Unternehmen zu retten. "Wenn wir jetzt einen Aufschwung haben, muss es ein Aufschwung für alle sein. Dann muss man auch faire Löhne zahlen."

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