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Stahlarbeiter bekommen 3,6 Prozent mehr Geld

Stahlarbeiter bekommen 3,6 Prozent mehr Geld

30.09.2010, 10:13 Uhr | AFP, AFP

Stahlarbeiter bekommen 3,6 Prozent mehr Geld. Ein Stahlarbeiter von ThyssenKrupp nimmt am Fuß eines Hochofen eine Probe (Foto: dpa)

Ein Stahlarbeiter von ThyssenKrupp nimmt am Fuß eines Hochofen eine Probe (Foto: dpa)

Die 85.000 Beschäftigten in der deutschen Stahlindustrie bekommen ab Oktober 3,6 Prozent mehr Gehalt. Auszubildende bekommen monatlich 40 Euro mehr. Außerdem einigten sich die Tarifparteien am Donnerstagmorgen in Düsseldorf darauf, dass Leiharbeiter ab dem kommenden Jahr den gleichen Lohn bekommen wie die Stammbelegschaft. Der neue Tarifvertrag hat nach Angaben der IG Metall eine Laufzeit von 13 Monaten.

Die Gewerkschaft hatte im Vorfeld sechs Prozent mehr Lohn bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten gefordert. Zudem wollte die IG Metall als erste Gewerkschaft die gleiche Bezahlung von Stammbelegschaft und Leiharbeitern in einem Tarifvertrag festschreiben lassen, was ihr jetzt gelang. "Erstmals gibt es in einem Flächentarifvertrag eine Fairness-Garantie für Leiharbeiter", erklärte die Gewerkschaft nach der Einigung.

Stahlindustrie: Einmalzahlung im September

Für den Monat September 2010 wurde von den Tarifparteien eine Einmalzahlung von 150 Euro vereinbart. Die Einigung erfolgte in der dritten Tarifrunde nach elfstündigen Verhandlungen. Um Druck aufzubauen, hatte die IG Metall in der vergangenen Woche ihre Warnstreiks deutlich ausgeweitet.

Signalwirkung für andere Branchen

Die Tarifrunde in der Stahlindustrie war die erste größere Tarifauseinandersetzung nach der Wirtschaftskrise. Dem Abschluss wird Signalwirkung auch für andere Tarifverhandlungen in nächster Zeit zugemessen. Die Gewerkschaften dringen angesichts der anziehenden Konjunktur und nach der Lohnzurückhaltung während der Wirtschaftskrise auf deutlich höhere Abschlüsse. Die Arbeitgeber warnen dagegen, der Aufschwung stehe erst am Anfang und dürfe nicht durch zu hohe Lohnsteigerungen wieder gebremst werden.


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