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GfK-Studie: Vier Fünftel der Deutschen kommen finanziell gut zurecht

GfK-Studie: Vier Fünftel der Deutschen kommen finanziell gut zurecht

23.10.2012, 13:11 Uhr | dpa-AFX, dpa, t-online.de

GfK-Studie: Vier Fünftel der Deutschen kommen finanziell gut zurecht. Viele Deutsche sind mit ihrer finanziellen Lage zufrieden (Quelle: imago images)

Bei der Kreditvergabe verdienen die Banken ordentlich durch unnötige Gebühren (Quelle: imago images)

Den meisten Menschen in Deutschland geht es finanziell ziemlich gut: 81 Prozent fühlen sich passabel versorgt. Zudem hat eine deutliche Mehrheit keine Angst vor einem Jobverlust. Fast die Hälfte der Bevölkerung gilt deshalb einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zufolge als "krisenresistent".

36 Prozent sind finanziell zufrieden

Im Rahmen der Studie ""GfK-Trendsensor Konsum 2012" wurden insgesamt rund 10.000 Verbraucher in neun europäischen Ländern befragt. Eines der zentralen Bestandteile der Untersuchung ist die Einschätzung der finanziellen Zufriedenheit der Verbraucher. Während sich drei Prozent der Bevölkerung hierzulande in keiner Weise einschränken müssen, fühlen sich 33 Prozent gut versorgt und können sich einiges leisten.

Der Anteil dieser "finanziell Zufriedenen" stieg damit seit der vergangenen Untersuchung vor zwei Jahren an und erreichte fast den bisherigen Höchstwert von 1995, wie die GfK mitteilte. Demnach kommen weitere 45 Prozent der Verbraucher im Großen und Ganzen mit ihren finanziellen Mitteln gut zurecht.

Bei 15 Prozent langt das Geld nicht

Gerade so über die Runden kommen hingegen 15 Prozent der Bevölkerung. Bei vier Prozent langt es nach eigener Einschätzung vorne und hinten nicht. Die Ergebnisse der GfK-Studie decken sich mit den Zahlen einer aktuellen Untersuchung des Statistischen Bundesamts. Danach sind rund 20 Prozent der Bevölkerung von Armut betroffen.

Große Unterschiede gibt es laut den Zahlen der GfK weiterhin zwischen Ost und West. So ist der Anteil derjenigen, die jeden Cent zweimal umdrehen müssen, im Osten mit 26 Prozent deutlich höher als im Westen mit 17 Prozent. Trotz Euro-Schuldenkrise und schwächelnder Konjunktur haben 72 Prozent der Beschäftigten der Studie zufolge keine Angst um ihren Arbeitsplatz - damit liegt Deutschland neben Österreich auf dem Spitzenplatz unter den neun untersuchten europäischen Ländern. Zehn Prozent jedoch empfinden ihren Job als bedroht.

Hälfte gilt als krisenresistent

In der Studie wurden die finanzielle Selbsteinschätzung und die Gefährdung des Arbeitsplatzes kombiniert, um die Konsumenten in drei verschiedene Typen zu unterteilen. "Krisengefährdet" ist laut GfK ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland, "in einer angespannten finanziellen Situation" befindet sich ein Drittel. Knapp die Hälfte jedoch gilt als "krisenresistent" - dies ist der höchste Wert im Vergleich der neun Studien-Länder.

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