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Arbeitnehmer haben mehr in der Tasche

Reales Plus: Arbeitnehmer haben mehr in der Tasche

21.12.2012, 10:18 Uhr | AFP, t-online.de

Arbeitnehmer haben mehr in der Tasche. Die meisten Arbeitnehmer haben mehr Geld zur Verfügung, Banker verdienen am besten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die meisten Arbeitnehmer haben mehr Geld zur Verfügung, Banker verdienen am besten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Reallöhne der Arbeitnehmer in Deutschland sind im dritten Quartal leicht gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lagen sie um 1,0 Prozent höher, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Die Nominallöhne waren um 3,0 Prozent geklettert, die Inflation lag bei 1,9 Prozent.

Damit seien die Reallöhne seit dem ersten Quartal 2010 nicht gesunken - also elf Quartale in Folge, teilten die Statistiker mit. In neun Quartalen stiegen die Reallöhne, in zweien blieben sie unverändert. Erstmals wurden nicht mehr nur die Zahlen für Vollzeitbeschäftigte berücksichtigt, sondern auch für teilzeit- und geringfügig beschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Nur geringfügig Beschäftigte werden abgehängt

Die Zahlen für die beiden Gruppen weichen leicht voneinander ab, wie der Jahresvergleich 2007 bis 2011 zeigt. Die Vollzeitbeschäftigten verdienten in diesem Zeitraum nominal, also ohne Berücksichtigung der Inflation, 9,3 Prozent mehr, die Teilzeitbeschäftigten kamen auf ein Plus von 10,3 Prozent. Sie hätten mit ihrem Verdienstzuwachs den Anstieg der Verbraucherpreise kompensieren können, der bei 6,6 Prozent lag, rechnete die Behörde vor. Die geringfügig Beschäftigten kamen jedoch nur auf ein Plus von 6,0 Prozent und konnten damit die höheren Lebenshaltungskosten nicht ausgleichen.

Banker verdienen gut, Kellner schlecht

Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente der amtlichen Statistik zufolge im dritten Quartal 2012 im Durchschnitt 3404 Euro brutto im Monat - ohne Berücksichtigung von Sonderzahlungen. Am besten wurden die Beschäftigten von Banken und Versicherungen mit im Schnitt 4495 Euro bezahlt. Auch Angestellte in der Energieversorgung (4494 Euro) und im Bereich Information und Kommunikation (4395 Euro) gehörten zu den Gutverdienern.

Am wenigsten verdienten Beschäftigte im Gastgewerbe mit einem durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst von 1987 Euro.

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