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Deutsche Bank: Co-Chef verzichtet auf Millionen

Deutsche Bank: Co-Chef verzichtet auf Millionen

24.03.2013, 12:09 Uhr | t-online.de, dapd

Deutsche Bank: Co-Chef verzichtet auf Millionen. Anshu Jain wechselte im Juni 2012 in den Vorstand der Deutschen Bank (Quelle: dpa)

Anshu Jain wechselte im Juni 2012 in den Vorstand der Deutschen Bank (Quelle: dpa)

Der Co-Chef der Deutschen Bank, Anshu Jain, verzichtet offenbar auf einen Teil seiner Boni für das Jahr 2012. Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf das Umfeld des Aufsichtsrats. Danach wolle Jain von der Zahlung von vertraglich zugesicherten knapp zwei Millionen Euro absehen. Seine Vergütung liege damit bei 4,8 Millionen Euro und ebenso hoch wie die von Co-Chef Jürgen Fitschen.

Einst höheres Gehalt als Josef Ackermann

Die Deutsche Bank wolle ein nachhaltigeres Bonussystem, und den Anfang mache nun Anshu Jain selbst, heißt es in dem Bericht. "Das Problem ist doch, dass die Boni in eine Größenordnung gewachsen sind, die kein normaler Mensch mehr nachvollziehen kann", zitierte die Zeitung den Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, Paul Achleitner.

Jain war bis zum Wechsel an die Vorstandsspitze im Juni des vergangenen Jahres noch verantwortlich für die Investmentbanking-Sparte des Konzerns. In dieser Position war der Manager in den vergangenen Jahren regelmäßig der bestbezahlte Vorstand neben oder manchmal sogar vor dem damaligen Bankchef Josef Ackermann. Anfang des Jahres habe Jain jedoch dem Aufsichtsrat schriftlich mitgeteilt, dass er auf einen Teil seiner Extras verzichte.

Einig über gleiches Salär

Aufsichtsratschef Paul Achleitner hatte am Freitag bei der Vorstellung einer Vergütungsstudie gesagt, sowohl das Kontrollgremium als auch die beiden Herren seien der Meinung gewesen, dass sie gleich viel bekommen sollten. "Die beiden werden von uns gemeinsam beurteilt in ihrer Rolle."

Für die Analyse erarbeitete der Zeitung zufolge eine Expertenkommission um den ehemaligen BASF-Chef Jürgen Hambrecht neue Prinzipien für die Bezahlung der Banker. Demnach sollen die Boni zukünftig stärker von der Kundenzufriedenheit oder der Reputation der Bank abhängen.

Vergütungen der Vorstände fast halbiert

Kritikern der ausufernden Extras für Top-Manager sei die Bank auch mit sinkenden Vergütungen in der Führungsriege entgegengekommen. Die Vorstände des deutschen Branchenprimus strichen laut "Welt am Sonntag" für das abgelaufene Jahr insgesamt 26,3 Millionen Euro ein - im Jahr 2011 seien es noch 40,1 Millionen gewesen.

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