Warnstreik bei der Post geht weiter

18.04.2013, 09:30 Uhr | AFP, dpa, t-online.de

Post-Warnstreik geht weiter. Auch am Donnerstag kommt es zu Problemen bei der Zustellung von Briefen und Paketen (Quelle: Reuters)

Auch am Donnerstag kommt es zu Problemen bei der Zustellung von Briefen und Paketen (Quelle: Reuters)

Das Warten auf Briefe und Pakete geht weiter: Im Tarifstreit bei der Deutschen Post werden die Warnstreiks fortgesetzt. Nachdem am Mittwoch vielerorts die Briefzusteller nicht wie gewohnt unterwegs waren, legten am Donnerstag die Beschäftigten in eine Reihe von Verteilerzentren die Arbeit nieder. Nach Angaben der Gewerkschaft Ver.di gab es Ausstände in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen. Über eine Hotline erfahren Kunden, ob ihre Region betroffen ist.

Mit dem Streik in den Verteilzentren geriet erneut die Briefzustellung aus dem Takt. "Das hat eine strategische Funktion, da die Sendungen erst gar nicht an die Zusteller geliefert werden", sagte ein Ver.di-Sprecher. Die Gewerkschaft hat rund 750 Mitarbeiter aufgefordert, die Arbeit niederzulegen. Bis am 25. April neu verhandelt wird, kann es weitere Warnstreiks geben.

Am ersten Streiktag blieben Millionen Sendungen liegen

Grafik: Sendungsmengen der Deutschen Post (Quelle: dpa)Grafik: Sendungsmengen der Deutschen Post (Quelle: dpa) Durch den Ausstand der Zusteller am Mittwoch waren laut Ver.di 2,3 Millionen Briefe und mehr als 100.000 Pakete liegengeblieben. Mittlerweile gibt es eine Hotline, die über betroffene Regionen informiert. Unter 0228 - 76 36 76 50 können sich Kunden werktags zwischen 7 und 20 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr nach Auswirkungen erkundigen.

Im Tarifstreit hat das Management der Post bislang noch kein Angebot vorgelegt, sprach zuletzt aber von konstruktiven Verhandlungen. Die Beschäftigten erwarteten, "dass der Arbeitgeber in der nächsten Runde ein einigungsfähiges Angebot vorlegen muss", erklärte die stellvertretende Ver.di-Vorsitzende und Verhandlungsführerin Andrea Kocsis.

Ver.di: Mindestens 140 Euro mehr pro Monat

Ver.di fordert für rund 132.000 Tarifbeschäftigte der Deutschen Post eine Einkommenserhöhung von sechs Prozent - mindestens aber 140 Euro mehr pro Monat. Der Tarifvertrag soll für zwölf Monate laufen. Der bisherige Tarifvertrag wurde bereits zum 1. April gekündigt. Für Auszubildende fordert Ver.di ein monatliches Plus von 65 Euro.

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