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Tarifabschlüsse: In vielen Branchen gibt es drei Prozent und mehr

Tarifabschlüsse  

In vielen Branchen gibt es drei Prozent und mehr

16.05.2014, 13:36 Uhr | AFP

Tarifabschlüsse: In vielen Branchen gibt es drei Prozent und mehr. Die meisten Tarifabschlüsse seit Herbst 2013 wurden Erhöhungen von mindestens drei Prozent ausgehandelt (Quelle: Christian Ohde/imago)

Die meisten Tarifabschlüsse seit Herbst 2013 wurden Erhöhungen von mindestens drei Prozent ausgehandelt (Quelle: Christian Ohde/imago)

Bei den meisten Tarifabschlüssen seit Herbst 2013 wurde eine Lohn- oder Gehaltserhöhung von mindestens drei Prozent ausgehandelt. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Damit setze sich die schon seit Mitte 2011 zu beobachtende Entwicklung fort. Gleichzeitig würden die Verdienstunterschiede zwischen Ost und West weiter abgebaut.

Für Tarifbeschäftigte in den neuen Ländern gab es in mehreren Branchen höhere Neuabschlüsse als für die Beschäftigten in den alten Ländern, wie die Statistiker ausführten: In der Gebäudereinigung erhalten die Tarifbeschäftigten im Osten seit Januar 5,3 Prozent mehr Lohn, im Westen 3,4 Prozent. In der Zeitarbeit erhöhten sich die Tariflöhne im Osten um 4,8 Prozent, im Westen um 3,8 Prozent. Und im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau stiegen die Löhne im Osten um 3,7 Prozent und im Westen um 3,2 Prozent.

Auch der vorläufige Tarifabschluss im Bauhauptgewerbe sehe erneut eine Angleichung vor, erklärte die Behörde. Hier hatten Arbeitgeber und -nehmer Gehaltssteigerungen von 3,1 Prozent zum 1. Juni dieses Jahres sowie 2,6 Prozent zum 1. Juni 2015 im Tarifgebiet West vereinbart. Im Osten sind es im Zuge der Anpassung des Lohnniveaus jeweils 0,7 Prozentpunkte mehr. Die Tarifvereinbarung ist noch nicht verbindlich.

Tarifabschlüsse in fast allen großen Branchen

Im öffentlichen Dienst des Bundes und der Gemeinden bekommen die Beschäftigten zusätzlich zur linearen Gehaltserhöhung um drei Prozent eine Mindesterhöhung um 90 Euro. Dadurch seien die Tarifverdienste in den untersten Lohngruppen um bis zu fünf Prozent gestiegen, erklärten die Statistiker. In der privaten Entsorgungswirtschaft gab es keine prozentuale Lohnerhöhung, dafür ein einmaliges Urlaubsgeld in Höhe von 600 Euro.

In vielen Branchen traten zudem Tariferhöhungen in Kraft, die schon vor dem vergangenen Herbst vereinbart worden seien, erklärten die Statistiker weiter. Dies sei etwa in der Metallbranche und im öffentlichen Dienst der Länder der Fall. So verfügten derzeit fast alle großen Branchen über aktuelle Tarifabschlüsse. Verhandelt wird derzeit noch im Bankgewerbe.

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