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Mehr Geld: Niedrige Inflation wirkt sich positiv auf Reallöhne aus

Mehr Geld in der Tasche  

Niedrige Inflation wirkt sich positiv auf Reallöhne aus

23.09.2014, 15:20 Uhr | dpa-AFX

Die Arbeitnehmer in Deutschland haben trotz magerer Konjunktur wieder mehr Geld in der Tasche. Normale Lohnsteigerungen bei einer gleichzeitig niedrigen Inflation haben zu deutlich höheren Reallöhnen geführt, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Sie lagen im zweiten Quartal 1,2 Prozent über dem Wert von vor einem Jahr.

Während die nominalen Löhne inklusive der Sonderzahlungen mit 2,3 Prozent nur geringfügig schneller stiegen als üblich, lag die Preissteigerung mit 1,1 Prozent deutlich unter dem Mittelwert der vergangenen fünf Jahre von 1,5 Prozent. Zur Ermittlung der Reallöhne wird die Preissteigerung von den nominalen Lohnsteigerungen abgezogen.

Maschinenbauer profitieren überdurchschnittlich

Beschäftigte in Dienstleistungsberufen mussten mit geringeren Gehaltssteigerungen (nominal +1,9 Prozent) als im produzierenden Gewerbe (+3,2 Prozent) zurechtkommen. In einzelnen Industriesparten wie etwa dem Maschinenbau stiegen die ausgezahlten Entgelte in der Jahresfrist um bis zu 6,3 Prozent, was zu einem Reallohnplus von mehr als fünf Prozent führte. Hier wirken beide Erhöhungsstufen des noch aktuellen Tarifvertrags für die Metall- und Elektroindustrie aus dem Jahr 2013, der zum Ende dieses Jahres neu verhandelt werden soll.

Die durchschnittlich höchsten Monatsgehälter für Vollzeitbeschäftigte werden laut Statistik bei Banken und Versicherungen mit 4689 Euro brutto gezahlt. Am wenigsten Geld gibt es im Gastgewerbe mit 2109 Euro, der deutsche Durchschnitt liegt bei 3518 Euro ohne Sonderzahlungen.

Geldvermögen der Deutschen steigt ebenfalls kräftig

Gleichzeitig werden die Bundesbürger immer reicher, das Geldvermögen steigt sogar schneller als die Löhne. 2013 wuchs das Vermögen der privaten Haushalte in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen oder Ansprüchen gegenüber Versicherungen zum Vorjahr um vier Prozent auf den Rekordwert von 5,15 Billionen Euro. Besonders Wertgewinne bei Aktien waren für das Plus verantwortlich, wie der Versicherungskonzern Allianz bei der Vorstellung des neuen "Global Wealth Reports" mitteilte.

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