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Tarifkonflikt bei der Bahn: Spitzengespräch mit Gewerkschafts-Bossen gescheitert

Tarifkonflikt bei der Bahn  

Spitzengespräch mit Gewerkschaften gescheitert

18.11.2014, 23:49 Uhr | AFP, t-online.de, dpa

Tarifkonflikt bei der Bahn: Spitzengespräch mit Gewerkschafts-Bossen gescheitert. EVG-Chef Alexander Kirchner und der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky haben sehr unterschiedliche Ansichten zum Bahnstreik. (Quelle: Reuters)

EVG-Chef Alexander Kirchner und der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky haben sehr unterschiedliche Ansichten zum Bahnstreik. (Quelle: Reuters)

Ein mit Spannung erwartetes Spitzengespräch über den Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn ist ohne Einigung zu Ende gegangen. Es sei nicht gelungen, sich auf ein Verfahren für künftige gemeinsame Tarifverhandlungen mit beiden Gewerkschaften zu verständigen, teilte die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) mit.

"Wir hatten die Chance, die Spaltung der Belegschaft zu verhindern, das ist am Widerstand der GDL gescheitert", sagte der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner. Er hatte sich mit dem Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, und Bahn-Vorstand Ulrich Weber getroffen.

Streit um Zuständigkeit

GDL und EVG streiten darüber, welche Gewerkschaft für welche Berufsgruppen bei der Bahn Tarifverhandlungen führen soll. Die GDL will für das gesamte Zugpersonal verhandeln und nicht nur für die Lokführer. Dabei steht sie in Konkurrenz mit der EVG. Für diese Forderung hat die GDL seit September bereits sechsmal gestreikt und damit jeweils rund zwei Drittel der Personenzüge aus dem Verkehr genommen.

Vor dem Spitzengespräch war geplant gewesen, am Freitag zeitgleich Tarifverhandlungen mit beiden Gewerkschaften in Frankfurt am Main zu führen. Die EVG erklärte nun, sie erwarte, dass die Bahn "ausschließlich mit der EVG die Tarifverhandlungen fortsetzt". "Für gemeinsame Verhandlungen sehen wir nach dem Scheitern des Spitzengesprächs keinen Raum mehr", hieß es.

Die Deutsche Bahn wollte sich auf Anfrage zunächst nicht äußern. Die GDL war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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