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Bahnstreik kostet mehr als halbe Milliarde Euro

DIHK-Schätzung  

Mehr als halbe Milliarde Euro Schaden durch Bahnstreiks

21.11.2014, 12:54 Uhr | dpa-AFX, rtr

Bahnstreik kostet mehr als halbe Milliarde Euro. DIHK warnt: Bahnstreiks sind Bremsklotz für die Wirtschaft (Quelle: dpa)

DIHK warnt: Bahnstreiks sind Bremsklotz für die Wirtschaft (Quelle: dpa)

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat unmittelbar vor neuen Verhandlungen im Bahn-Tarifstreit mit Hinweis auf die Kosten vor neuen Streiks gewarnt. Die Arbeitsniederlegungen seien ein "Bremsklotz für die Konjunktur", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der Zeitung "Bild". Nach mehreren Streiktagen belaufe sich die Schadensrechnung allein für die Wirtschaft auf mehr eine halbe Milliarde Euro.

"Transport und Arbeitszeit fallen aus, ausbleibende Lieferungen sorgen für Engpässe", so Wansleben. In der Vorweihnachtszeit wären Streiks "besonders bitter". Der Weihnachtsmarkt- und Einkaufstourismus würde ausgebremst, sagte er.

Heute neue Verhandlungen

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat in dem Tarifkonflikt seit Anfang September sechsmal den Bahnverkehr bestreikt. Sie will durchsetzen, dass nicht nur Lokführer, sondern auch andere Berufsgruppen des Zugpersonals GDL-Tarifverträge bekommen können. Diese Gruppen, zum Beispiel die Zugbegleiter, werden bislang in der Tarifpolitik von der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) vertreten. Insgesamt geht es um die Einkommen und Arbeitsbedingungen von rund 160.000 Eisenbahnern.

Die Deutsche Bahn will heute mit neuen Angeboten an die Gewerkschaften in die Gespräche gehen. Die drei Tarifparteien verhandeln getrennt, nachdem eine Verständigung über gemeinsame Gespräche gescheitert war.

Hoffnung auf Einigung vor Weihnachten

Man hoffe im festgefahrenen Tarifkonflikt auf eine Einigung bis Weihnachten. Der Personalvorstand der Bahn, Ulrich Weber, sagte vor der Fortsetzung der Tarifgespräche im ARD-Morgenmagazin: "Was wir heute schaffen müssen, ist, so was wie einen Fahrplan zustande zu bringen, wie wir die nächsten Wochen gestalten." Der Manager verwies auf die Angebote der Arbeitgeberseite: "Wir bringen etwas mit an den Tisch. Den Gewerkschaften liegen Angebote vor - sehr umfänglich, auch angesichts der Forderungspakete." Ob eine Einigung vor Weihnachten gelingen kann, lassen aber bislang alle Beteiligten offen.

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