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Beamtenbund droht Bahn mit schlimmsten Streiks aller Zeiten

Bisherige Streiks "nur Kinderkram"  

Beamtenbund droht Bahn mit schlimmstem Arbeitskampf aller Zeiten

12.12.2014, 15:17 Uhr | dpa, AFP

Beamtenbund droht Bahn mit schlimmsten Streiks aller Zeiten. Beamtenbund: Der Dachverband der GDL unterstützt Lokführergewerkschaft (Quelle: dpa)

Beamtenbund: Der Dachverband der GDL unterstützt Lokführergewerkschaft (Quelle: dpa)

Der Deutsche Beamtenbund (DBB) hat die Deutsche Bahn zu Kompromissen im Tarifstreit aufgefordert und andernfalls mit "einem der schlimmsten Arbeitskämpfe aller Zeiten" gedroht. Die Bahn müsse der Lokführergewerkschaft GDL bis zum Mittwoch kommender Woche ein Angebot "ohne Vorbedingungen" unterbreiten, sagte der Zweite DBB-Vorsitzende Willi Russ der "Süddeutschen Zeitung".

"Im Vergleich zu dem, was uns dann bei der Bahn bevorstehen wird, war alles Bisherige nur Kinderkram." Der DBB ist der Dachverband der GDL. Er verwaltet die Streikkasse, aus der die Lokführer ihre Arbeitskämpfe finanzieren.

Neues Jahr, neue Streiks?

Auch die GDL selbst hatte gefordert, dass die Bahn bis zum 17. Dezember ein "erheblich verbessertes" Tarifangebot vorlegt. Andernfalls werde es nach dem 11. Januar neue Streiks geben. Neben Forderungen nach einem höheren Lohn geht es in dem festgefahrenen Tarifstreit bei der Bahn auch immer wieder um die Frage, welche Gewerkschaft für welche Berufsgruppe mit der Bahn Tarifverhandlungen führt. Die GDL steht in Konkurrenz mit der EVG.

Regierung macht mit der GDL Ernst

Die Koalition will Arbeitskämpfe von Spartengewerkschaften wie derzeit bei der Bahn mit der Wiedereinführung des Prinzips der Tarifeinheit verhindern. Das Bundeskabinett gab dafür am Donnerstag in Berlin grünes Licht. Wenn es in einem Betrieb voneinander abweichende Tarifverträge für dieselbe Berufsgruppe gibt, soll künftig nur noch der Vertrag der Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern anwendbar sein. Im Streitfall entscheiden die Arbeitsgerichte.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Arbeitgeber begrüßten das Gesetz. Der Beamtenbund, die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und die Pilotengewerkschaft Cockpit kritisierten es scharf. Der DBB-Vorsitzende und Tarifunion, Klaus Dauderstädt, kündigte den Gang vor das Bundesverfassungsgericht an, sollte die "Zwangstarifeinheit" wie geplant kommen.

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