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Piloten-Streik bei Germanwings hat begonnen - 160 Flüge fallen aus

Ersatzflugplan in Kraft  

Germanwings-Piloten streiken - Flüge fallen aus

12.02.2015, 13:42 Uhr | dpa, AFP

Piloten-Streik bei Germanwings hat begonnen - 160 Flüge fallen aus. Am Donnerstag und Freitag sollen alle Flüge der Lufthansa-Tochter Germanwings bestreikt werden. (Quelle: dpa)

Am Donnerstag und Freitag sollen alle Flüge der Lufthansa-Tochter Germanwings bestreikt werden. (Quelle: dpa)

Flugpassagiere brauchen wieder Geduld. Nach dem Arbeitskampf des Sicherheitspersonals an drei deutschen Flughäfen zum Wochenbeginn streiken am Donnerstag und Freitag die Piloten der Fluggesellschaft Germanwings. Die Vereinigung Cockpit rief ihre Mitglieder zum Ausstand auf.

Nach Angaben der Airline gebe es einen Sonderflugplan, mehr als 60 Prozent aller Flüge sollen stattfinden. "80 Prozent der Passagiere erreichen ihr Ziel", sagte ein Sprecher des Unternehmens am Donnerstagmorgen.

Größte Flughäfen kaum betroffen

Für beide Streiktage waren insgesamt rund 900 Flüge geplant. Nun sollen am Donnerstag mehr als 160 Flüge ausfallen, am Freitag werden ähnlich viele Verbindungen gestrichen. Der Ausstand trifft vor allem die Flughäfen Berlin, Köln, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart. In Frankfurt und München werden dagegen kaum Behinderungen erwartet, weil Germanwings diese Drehkreuze nur selten anfliegt.

Erst am Montag waren die Flughäfen in Hamburg und Stuttgart durch Warnstreiks von Bodenpersonal nahezu lahmgelegt worden. Zehntausende Passagiere mussten umbuchen oder nahmen stundenlange Wartezeiten vor ihrem Abflug in Kauf.

Umbuchungen möglich

Der Sprecher der Airline riet Reisenden, im Internet zu prüfen, ob ihre Verbindung ausfällt. Betroffene könnten ihren Flug kostenlos stornieren oder umbuchen. Mit Hilfe der Bahn und Umbuchungen auf andere Fluggesellschaften sollen nach Angaben des Unternehmens rund 80 Prozent der mehr als 70.000 Gäste ihre Ziele erreichen.

Die Piloten der Lufthansa-Tochter Germanwings wollen die Arbeit wegen eines Tarifstreits bis Freitagabend niederlegen. Gestritten wird unter anderem über die Übergangsversorgung der Piloten vor dem Renteneintritt. Es gibt aber auch grundlegende Meinungsverschiedenheiten über den künftigen Kurs der Lufthansa.

Die Vereinigung Cockpit hatte im vergangenen Jahr bei den Gesellschaften Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings zu insgesamt zehn Streiks aufgerufen, nur einmal sagte sie den Arbeitskampf kurzfristig ab. Das Unternehmen bezifferte den Schaden auf rund 200 Millionen Euro, rund 7400 Flüge fielen aus, 850.000 Passagiere waren betroffen.

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