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Bahnstreik soll Industrie über 100 Millionen Euro kosten

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Wohl über 100 Millionen Euro Schaden  

Jetzt steht auch der Personenverkehr still

22.04.2015, 09:21 Uhr | dpa, AFP

Bahnstreik soll Industrie über 100 Millionen Euro kosten. Seit 2 Uhr nachts steht auch der Personenverkehr der Bahn still. (Quelle: dpa)

Seit 2 Uhr nachts steht auch der Personenverkehr der Bahn still. (Quelle: dpa)

Wie angekündigt hat die Lokführergewerkschaft GDL ihren Streik bei der Deutschen Bahn am Mittwoch auf den Personenverkehr ausgedehnt. Seit 2:00 Uhr gilt der Streikaufruf auch für die Lokführer von Fern- und Regionalzügen. Damit müssen Millionen Pendler und Reisende auf andere Verkehrsmittel umsteigen - oder hoffen, mit einem der Züge mitzukommen, die trotz des Streiks unterwegs sind.

Die Bahn hat Ersatzfahrpläne aufgestellt. Sie erwartet, dass im Regional- und S-Bahnverkehr am Mittwoch und Donnerstag 15 bis 60 Prozent der Züge fahren, im Fernverkehr soll es etwa jeder dritte sein. Im Osten seien größere Auswirkungen des Streiks zu erwarten als in anderen Regionen, sagte eine Sprecherin in der Nacht zum Mittwoch.

Die Züge stehen still - wie Sie trotzdem zügig an Ihr Ziel kommen, erfahren Sie hier.

Dreistelliger Millionenbetrag täglich

Der Streik wird die deutsche Wirtschaft laut einem Zeitungsbericht einen dreistelligen Millionenbetrag kosten. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) rechne für den auf insgesamt 66 Stunden angesetzten Streik beim Güterverkehr mit Einbußen bei den Unternehmen von weit mehr als 100 Millionen Euro.

"Dauert ein Streik mehrere Tage, kommen leicht über 100 Millionen Euro täglich als Streikkosten auf die Unternehmen zu", sagte DIHK-Chefvolkswirt Alexander Schumann der "Bild"-Zeitung.

Von der Schiene auf die Straße

"Die Schiene ist eine der Hauptschlagadern moderner Just-in-Time-Logistik und gerade für die deutsche Industrie unverzichtbar", sagte Schumann weiter. Nach Angaben des DIHK hätten die Lokführer-Streiks im vergangenen Jahr der Wirtschaft bereits einen Schaden in Höhe von mehr als einer halben Milliarde Euro zugefügt, schrieb die "Bild".

Mit dem bis Freitag dauernden Ausstand dürften sich die Gesamtkosten der Tarifauseinandersetzung zwischen Bahn und Gewerkschaft GDL nun auf weit mehr als 600 Millionen Euro erhöhen.

UMFRAGE
Was halten Sie von dem erneuten Streik der Lokführer?

Schumann warnte, sollte die Wirtschaft das Vertrauen in die Zuverlässigkeit des Schienenverkehrs verlieren, müssten Güter auf die Straße verlagert werden. "Die Folge wären noch mehr Staus auf den Autobahnen", sagte der DIHK-Chefvolkswirt.

Personenverkehr liegt 43 Stunden lahm

In dem seit zehn Monaten schwelenden Tarifstreit traten die Mitglieder der Lokführergewerkschaft GDL am Dienstag zum siebten Mal in einen Streik: Der Ausstand begann am Dienstagnachmittag im Güterverkehr und soll nach 66 Stunden am Freitagmorgen zu Ende gehen. Der Personenverkehr wird von Mittwochmorgen bis Donnerstagabend bestreikt - insgesamt 43 Stunden lang. Millionen Bahnreisende müssen daher Zugausfälle und Verspätungen hinnehmen.

Im Güterverkehr wird der Bahn zufolge jeder zweite Zug fahren, um "drastische Auswirkungen" auf wichtige Industriezweige "so weit wie möglich zu vermeiden".

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