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Ersatzfahrplan der Bahn: Welche Züge fahren trotz Bahnstreik?

Millionen Pendler betroffen  

Fährt mein Zug trotz Lokführer-Streik?

23.04.2015, 16:03 Uhr | rtr

Ersatzfahrplan der Bahn: Welche Züge fahren trotz Bahnstreik?. Die Bahn informiert im Internet und mit einer Hotline über den Ersatzfahrplan. (Quelle: dpa)

Der Streik der Lokführer soll am Donnerstag noch bis 21 Uhr andauern. Doch schon in der kommenden Woche könnte es weitergehen. (Quelle: dpa)

Seit gestern streikt die GDL auch im Personenverkehr. Besonders hart trifft es Berlin, Frankfurt und Mannheim, so die Bahn. Auf dieser Seite informiert die Bahn darüber, ob Ihr Zug fährt. Auskunft gibt es auch unter der kostenlosen Servicenummer 08000 996633.

Der Streik begann um 2 Uhr und soll bis Donnerstag 21 Uhr dauern. Im Güterverkehr ging es bereits am Dienstag um 15 Uhr los, das Ende ist für Freitag 9 Uhr geplant.

Ein Drittel der Fernzüge soll fahren

Laut Ersatzfahrplan sind 244 der sonst üblichen 805 Züge im Fernverkehr unterwegs. Im Regionalverkehr fahren nach Angaben des Staatskonzerns 15 bis 60 Prozent der regulären Züge. In Berlin, München, Dresden und Hamburg-Altona hatte die Bahn nach eigenen Angaben Züge als Übernachtungsmöglichkeiten bereitgestellt.

In Berlin fallen auch S-Bahnen aus

In Berlin fallen neben zahlreichen Zügen im Fern- und Regionalverkehr auch ein Großteil der von der Bahn betriebenen S-Bahnen aus.

Gegenseitige Schuldzuweisung

GDL-Chef Claus Weselsky warf der Bahn in der ARD erneut Hinhaltetaktik vor. Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber wiederholte die Kritik an der Gewerkschaft und nannte den Streik nicht nachvollziehbar. Bislang hat die GDL sechsmal in dem Konflikt gestreikt. Im November begann sie einen Ausstand, der rund 100 Stunden dauern sollte, dann aber nach gut 60 Stunden abgebrochen wurde. Die Gespräche laufen seit weit über einem Jahr.

Hauptstreitpunkt ist die Forderung der GDL, nicht nur für die Lokführer, sondern auch für Zugbegleiter und Rangierführer eigene Tarifverträge abschließen zu wollen. Dies strebt aber auch die größere, konkurrierende EVG an.

Geplante Tarifeinheit setzt GDL unter Druck

Die Bahn wiederum will unterschiedliche Abschlüsse für dieselbe Berufsgruppe vermeiden. Unter Druck gesetzt fühlt sich die GDL zudem durch das Tarifeinheitsgesetz, das die große Koalition noch vor der Sommerpause beschließen will. Es würde den Einfluss kleinerer Gewerkschaften wie der GDL einschränken.

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