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Bahnstreik aktuell: GDL streikt noch bis 21 Uhr

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Weitere Ausstände drohen  

Lokführer streiken noch bis 21 Uhr

23.04.2015, 16:03 Uhr | dpa, t-online.de

Bahnstreik aktuell: GDL streikt noch bis 21 Uhr. Der Streik der Lokführer soll am Donnerstag noch bis 21 Uhr andauern. Doch schon in der kommenden Woche könnte es weitergehen. (Quelle: dpa)

Der Streik der Lokführer soll am Donnerstag noch bis 21 Uhr andauern. Doch schon in der kommenden Woche könnte es weitergehen. (Quelle: dpa)

Für Millionen Reisende und Pendler heißt es auch am Donnerstag, Geduld mitbringen oder Alternativen suchen. Noch bis 21 Uhr setzen die Lokführer der Deutschen Bahn (DB) ihren Streik fort. Die Menschen scheinen aber darauf eingestellt - am Mittwoch hatte es in den Fern- und Regionalzügen sowie S-Bahnen teilweise noch viele freie Plätze gegeben.

Nach dem Ersatzfahrplan der Bahn fährt etwa jeder dritte Fernzug. Bei Regionalzügen ist es unterschiedlich: Während in Westdeutschland bis zu 60 Prozent fahren, reicht es im Osten stellenweise nur für zehn bis 15 Prozent. Dort gibt es nur wenige beamtete Lokführer, auf die die Bahn ihr Angebot ebenso stützt wie auf Nicht-GDL-Mitglieder. Der Streik ist der siebte Arbeitskampf der laufenden Tarifrunde.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) hat bereits mit einem erneuten Streik gedroht und zwar schon in der kommenden Woche. "Es wird keine weiteren wochenlangen Ultimaten geben", sagte der GDL-Bezirksvorsitzende für Berlin, Brandenburg und Sachsen, Frank Nachtigall, der "Berliner Zeitung".

UMFRAGE
Was halten Sie von dem erneuten Streik der Lokführer?

Die GDL will zum einen ihre Zuständigkeit bei der Bahn zulasten der größeren EVG ausweiten. Zum anderen verlangt sie fünf Prozent mehr Geld und eine Stunde weniger Arbeitszeit pro Woche.

Kein Verständnis für Weselsky

CDU-Fraktionsvize Michael Fuchs warf dem GDL-Vorsitzenden Claus Weselsky vor, den Streit mit der Bahn zulasten der Bürger zu forcieren. "Herr Weselsky führt mit Machtspielen Millionen Bürger an der Nase herum", sagte Fuchs der "Bild"-Zeitung. "Ich finde das schlimm." Die GDL hatte die Verhandlungen mit der Bahn am vergangenen Freitag erneut für gescheitert erklärt.

Mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) verhandelt das Bundesunternehmen am Donnerstag aber weiter. Die GDL-Konkurrenz erwartet in Frankfurt ein deutlich verbessertes Angebot. Bis zum 1. Juni müsse ein Abschluss stehen, hatte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba verlangt. Sollte sich die Bahn in Fragen des Entgelts und anderen Punkten verweigern, seien die Kollegen bereit, für ihre Forderungen persönlich einzutreten. "Und das bedeutet am Ende Streik." Die EVG fordert unter anderem sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro mehr im Monat.

Auf dieser Seite informiert die Bahn darüber, ob Ihr Zug fährt. Auskunft gibt es auch unter der kostenlosen Servicenummer 08000 996633.

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