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Brief an GDL-Mitglieder: Claus Weselsky wirbt intern um Verständnis

GDL-Chef wirbt um Verständnis  

Weselsky in Erklärungsnot? Brief an Mitglieder

15.05.2015, 16:26 Uhr | dpa, t-online.de

Brief an GDL-Mitglieder: Claus Weselsky wirbt intern um Verständnis. Er ist das Gesicht der GDL: Claus Weselsky. Aber was denken seine Mitglieder? (Quelle: dpa)

Er ist das Gesicht der GDL: Claus Weselsky. Aber was denken seine Mitglieder? (Quelle: dpa)

GDL-Chef Claus Weselsky wirbt intern um Verständnis für seinen Kurs im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn. Das berichtet die "Bild"-Zeitung und zitiert dabei aus einem fünfseitigen Schreiben der GDL-Führung an alle Mitglieder der Lokführer-Gewerkschaft.

In dem Schreiben rechtfertigt Weselsky unter anderem erneut die Ablehnung einer Schlichtung. Eine Lösung des Konflikts sei nur möglich, wenn die Deutsche Bahn bereit sei, mehrere Tarifverträge zu akzeptieren. "Ein solcher Trumpf sticht nur im aktuellen 'Spiel' mit der Deutschen Bahn und danach nie wieder", zitiert die "Bild" den Brief.

Weselsky hatte die Initiative der Bahn, den früheren Brandenburger Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) als Vermittler im dem festgefahrenen Tarifstreit einzusetzen, zurückgewiesen. Die Gewerkschaft will für alle Berufsgruppen des Zugpersonals eigene Tarifverträge erstreiten. Die Bahn peilt dagegen für die GDL und die Konkurrenzgewerkschaft EVG inhaltlich gleiche Vereinbarungen an.

Was ist los bei der GDL?

Nach dem bisher längsten Streik, der am vergangenen Sonntag zu Ende gegangen war, kündigte die GDL vorübergehend eine Pause in dem Arbeitskampf an. Dass der strikte Kurs Weselskys innerhalb der eigenen Gewerkschaft nicht mehr unumstritten ist, kann nur vermutet werden. Offiziell dringt wenig aus dem Inneren der Lokführer-Vertretung nach außen. Allerdings dürfte der Druck auf die Streikenden immer größer werden: von Kollegen und von Bahn-Kunden. Und die zahlreichen Streiks werden auch finanziell zu Belastung für die GDL-Mitglieder - trotz Streikgeld.

Unterdessen kommt Weselsky, der schon "Mitarbeiter des Monats" der Autovermietung Sixt geworden ist, zu neuen Werbe-Ehren: Der Fernbus-Anbieter "Deinbus" hat sein neuestes Fahrzeug nach dem streitbaren Gewerkschaftsführer benannt. Da viele Passagiere wegen der Bahnstreiks auf das noch junge Verkehrsmittel Fernbus umsteigen, zeigt sich das Unternehmen aus Offenbach dankbar - "mit einem kleinen Augenzwinkern".

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