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EVG und Deutsche Bahn können sich nicht einigen

Tarifverhandlungen vertagt  

EVG und Bahn können sich nicht einigen

22.05.2015, 11:36 Uhr | rtr, dpa, t-online.de

EVG und Deutsche Bahn können sich nicht einigen. Das Spitzengespräch im Tarifkonflikt zwischen der Bahn und der EVG ist gescheitert. Züge fahren aber weiter. (Quelle: Reuters)

Das Spitzengespräch im Tarifkonflikt zwischen der Bahn und der EVG ist gescheitert. Züge fahren aber weiter. (Quelle: Reuters)

Die Bahngewerkschaften halten die Republik in Atem. Jetzt ringen die Eisenbahner (EVG) und die Deutsche Bahn um eine Lösung in den Tarifverhandlungen. Gespräche in der Nacht brachten keine Einigung. Reden will man erst kommenden Mittwoch wieder, sagte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber.

Es seien Fortschritte erzielt worden, die Bahn habe sich bei den Themen Entgelt und Vertragslaufzeiten bewegt. Aber: "Wir haben um halb fünf festgestellt, dass wir Zeit zum Luftholen benötigen und doch noch viele, auch schwierige Fragen anstehen", berichtete Weber.

EVG hatte mit Streiks gedroht

Die EVG hatte vor den knapp zehnstündigen Verhandlungen mit Warnstreiks gedroht, solle die Bahn sich nicht bewegen. Weber sagte, dazu bestehe nun kein Anlass. Die Gewerkschaft wollte sich später äußern. Auch sie hatte während der Verhandlung von Fortschritten gesprochen. Die EVG verlangt sechs Prozent mehr Lohn, aber mindestens 150 Euro mehr.

Der Bahn ist es damit nicht gelungen, den Konflikt mit ihrer größten Gewerkschaft beizulegen, bevor die Schlichtung mit der kleineren Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer beginnt, deren Mitglieder schon neunmal die Arbeit niedergelegt haben. Für die Schlichtung sind drei Wochen angesetzt, beginnend ebenfalls am Mittwoch nächster Woche. Bis Mitte Juni sind Streiks der Lokführer damit ausgesetzt, denn während des Verfahrens herrscht Friedenspflicht.

Die Bahn erwartet auch keinen Warnstreik der EVG. "Wir haben verabredet: Wir machen Mittwoch weiter und kommen zu einem Ergebnis", sagte Weber. "Also: Kein Anlass für irgendjemand, im Moment beunruhigt zu sein."

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