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Lufthansa die Vereinigung Cockpit auf 60 Millionen Euro Schadenersatz

Lufthansa-Streik  

Piloten sollen 60 Millionen Schadensersatz zahlen

08.09.2015, 17:17 Uhr | dpa

Lufthansa die Vereinigung Cockpit auf 60 Millionen Euro Schadenersatz. Lufthansa fordert 60 Millionen Euro Schadenersatz von der Vereinigung Cockpit. (Quelle: dpa)

Lufthansa fordert 60 Millionen Euro Schadenersatz von der Vereinigung Cockpit. (Quelle: dpa)

Im Tarifkonflikt mit ihren Piloten legt die Lufthansa harte Bandagen an. Neben der einstweiligen Verfügung gegen den laufenden Streik will das Unternehmen die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit auf 60 Millionen Euro Schadenersatz verklagen.

Den Vorschlag einer Frankfurter Arbeitsrichterin zu einer gütlichen Einigung lehnten beide Seiten ab. Das erklärten die Anwälte der Streitparteien vor dem Arbeitsgericht Frankfurt. Zuvor hatte Richterin Gesine Brackert gesagt, dass Streiks keine Probleme lösten und beiden Seiten doch über einen Kompromiss sprechen sollten. Damit beginnt die Verhandlung einer Klage der Lufthansa gegen die Pilotenstreiks vor dem Arbeitsgericht Frankfurt. Der Konzern will damit die Ausstände sofort verbieten lassen. Nach den Langstreckenflügen sollen am Mittwoch dann die Kurz- und Mittelstreckenverbindungen bestreikt werden. Der Tarifkonflikt läuft seit eineinhalb Jahren.

Darüber hinaus wiederholte das Management, dass zu den aktuellen Bedingungen des Konzerntarifvertrags kein Pilot mehr eingestellt werde. Grund dafür sei, dass die Kosten nicht wettbewerbsfähig seien. Wegen der natürlichen Fluktuation werden daher die Flotten der betroffenen Airlines Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings schrumpfen.

Den Bestandspiloten sichert die Lufthansa zu, dass sie auch künftig ihren Arbeitsplatz im Konzern behalten werden.

Konzern muss 1000 Flüge streichen

Wegen des erneuten Pilotenstreiks fallen am Mittwoch tausend Flüge aus. Insgesamt seien 140.000 Passagiere betroffen, teilte die Lufthansa am Dienstag mit. Vereinigung Cockpit hat für Mittwoch zum Streik auf Kurz- und Mittelstrecken aus Deutschland heraus aufgerufen. Am Dienstag wurden Langstreckenflüge bestreikt.

Trotz der Arbeitsniederlegung der Piloten werde die Lufthansa mehr als 500 Kurz- und Mittelstreckenflüge anbieten. Flüge von Germanwings, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines seien nicht betroffen und operierten planmäßig. Auch auf Langstrecken werde es am Mittwoch noch zu Flugausfällen kommen, räumte die Fluggesellschaft ein. 52 der 176 geplanten Flüge müssten wegen des Streiks annulliert werden.

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