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Lufthansa-Streik ab 14h: Flugausfälle treffen Tausende Passagiere

Flugbegleiter-Streik ab 14 Uhr  

Lufthansa streicht 290 Flüge wegen Ausstand

07.11.2015, 10:28 Uhr | AFP

Lufthansa-Streik ab 14h: Flugausfälle treffen Tausende Passagiere. Der Lufthansa droht der bislang längste Streik ihrer Geschichte.  (Quelle: dpa)

Der Lufthansa droht der bislang längste Streik ihrer Geschichte. (Quelle: dpa)

Wegen des Streiks der Flugbegleiter hat die Lufthansa bereits 290 Flüge gestrichen. Dazu zählen 23 Langstreckenverbindungen, wie die Airline mitteilte. Von den Stornierungen sind rund 37.500 Passagiere betroffen. Am Samstag könnten sogar 520 Flüge ausfallen. 

Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo hat angekündigt auch am Samstag in Frankfurt fast den ganzen Tag zu streiken. Ab 6.00 Uhr bis 23.00 Uhr werde das Kabinenpersonal auf den Kurz- und Mittelstreckenflügen der A320- und 737-Flotte die Arbeit niederlegen, kündigte die Gewerkschaft zusätzlich an. Ob am Samstag neben Frankfurt weitere Standorte oder auch Langstreckenflüge von den Streiks betroffen sind, ließ die Gewerkschaft zunächst offen. 

Flüge von Lufthansa-Töchtern wie Austrian Airlines, Swiss, Eurowings oder Germanwings werden nicht bestreikt.

Zusammen mit diesen Airlines bietet die Lufthansa am Freitag 3000 Flüge an. Wie viele davon auf den bestreikten Unternehmensteil, nämlich das deutsche Passagiergeschäft der Kranich-Fluglinie entfallen, verrät die Lufthansa nicht. 

Die Aktie der Lufthansa zeigt sich unbeeindruckt und stand bis zum Mittag an der Dax-Spitze.

Längster Streik der Lufthansa-Geschichte

"Alle Passagiere der Lufthansa müssen damit rechnen, dass ihr Flug kurzfristig ausfällt", hatte Ufo-Chef Nicoley Baublies erklärt. "Wir haben einen achttägigen Streik bis Freitag nächster Woche. Wie viele Ausnahmen es dabei geben wird, hängt nicht zuletzt vom Verhalten der Lufthansa ab."

Damit wäre es der längste Arbeitskampf in der Lufthansa-Geschichte. "Wir bedauern diesen Schritt sehr, doch sehen wir keine Alternative", so Baublies. 

Die Gewerkschaft sei auch nicht zu unverbindlichen Sondierungen bereit. "Um den Streik zu unterbrechen, braucht es schon ein handfestes Angebot", betonte der Ufo-Chef. Die Kollegen seien empört über das Verhalten und die Verhandlungstaktik der Lufthansa.

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