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Ufo teilt mit: Lufthansa-Streik auch am Dienstag

Langstrecken-Flüge betroffen  

Lufthansa-Flugbegleiter streiken auch am Dienstag

09.11.2015, 15:44 Uhr | rtr, dpa

Ufo teilt mit: Lufthansa-Streik auch am Dienstag. Lufthansa-Flugbegleiter streiken - am Dienstag sind auch Fernflüge betroffen. (Quelle: dpa)

Lufthansa-Flugbegleiter streiken - am Dienstag sind auch Fernflüge betroffen. (Quelle: dpa)

Kein Ende im bisher längsten Streik bei der Lufthansa in Sicht. Die Flugbegleiter streiken auch am Dienstag. Der ganztägige Ausstand treffe nun die Lufthansa-Langstreckenflüge an den beiden Großflughäfen Frankfurt und München, teilte die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo mit.

In Düsseldorf werden die Flugbegleiter die Arbeit ebenfalls den ganze Tag auf der Kurz- und Langstreckenflotte niederlegen. Derzeit müssen mehr als Hunderttausend Menschen umplanen, da an den Flughäfen Frankfurt, Düsseldorf und München das Kabinenpersonal die Arbeit niedergelegt hat.

Chancen auf baldiges Ende des Arbeitskampfes gering

Nach Unternehmensangaben fallen heute 929 Flüge der Lufthansa aus. Betroffen seien etwa 113.000 Passagiere. Die Kunden würden informiert, nach Möglichkeit biete Lufthansa alternative Reisemöglichkeiten an.

Der Streik begann am Freitagnachmittag in Frankfurt und Düsseldorf und soll noch bis Ende der Woche dauern. Die Chancen auf ein baldiges Ende des Arbeitskampfes gelten derzeit als gering. Der Clinch zwischen der Gewerkschaft und Lufthansa um die Altersversorgung für die 19.000 Stewards und Stewardessen tobt bereits seit zwei Jahren.

Pressekonferenz zu den Streik-Konsequenzen

UFO geht es in dem Tarifkonflikt vor allem um eine Fortsetzung des Systems der Betriebs- und Übergangsrenten, wie Gewerkschaftschef Nicoley Baublies am Montag sagte. Derzeit können Kabinenmitarbeiter ab 55 Jahren freiwillig aus dem Flugdienst ausscheiden. Sie erhalten dann bis zu 60 Prozent ihrer letzten Bezüge als sogenannte Übergangsversorgung.

Der Vorstand des Lufthansa-Konzerns und der Vorstand des Bereichs Lufthansa Passage wollten am Montag über die Konsequenzen des Streiks beraten und gegen 18 Uhr über ihre Beschlüsse informieren.

Der Flugbegleiter-Streik kommt die Lufthansa wohl teuer zu stehen. Auf Basis der Erfahrungen von vorherigen Streiks belaufe sich der tägliche Verlust durch den Ausstand des Kabinenpersonals auf einen deutlich zweistelligen Millionen-Betrag, sagte ein Lufthansa-Sprecher. Die Lufthansa-Aktie gehört am Montag zu den größeren Verlierern im Dax.

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