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Lufthansa-Streik: Flugbegleiter streiken bis Freitagabend

Gewerkschaft verschärft den Arbeitskampf  

Flugbegleiter bestreiken Lufthansa bis Freitag komplett

10.11.2015, 18:36 Uhr | dpa, rtr, AFP

Lufthansa-Streik: Flugbegleiter streiken bis Freitagabend. Bis Freitag werden die Flugbegleiter der Lufthansa streiken. (Quelle: dpa)

Bis Freitag werden die Flugbegleiter der Lufthansa streiken. (Quelle: dpa)

Die Gewerkschaft Ufo hat den Flugbegleiter-Streik bei der Lufthansa noch einmal verschärft. Sie will von Mittwochmorgen bis Freitagabend alle Lang- und Mittelstreckenflüge der Fluggesellschaft bestreiken.

Das kündigte Ufo-Chef Nicoley Baublies an. Er fordert eine Schlichtung ohne Vorbedingungen seitens der Lufthansa.

Gericht untersagt Streik am Dienstag in Düsseldorf 

Gleichwohl hat die Lufthansa einen Teilerfolg vor dem Arbeitsgericht in Düsseldorf errungen. Das Gericht gab dem Antrag der Fluggesellschaft auf eine einstweilige Verfügung statt und untersagte für Dienstag weitere Streikmaßnahmen am Standort Düsseldorf, wie das Gericht am späten Nachmittag mitteilte. 

Die Streikmaßnahmen seien rechtswidrig, so das Gericht. Die einstweilige Verfügung bezieht sich nicht auf die kommenden Tage, da sich der Antrag der Lufthansa laut Gericht nur auf den Dienstag bezog.

Einstweilige Verfügung auch in Darmstadt beantragt 

Ein Antrag auf Einstweilige Verfügungen sei außerdem auch beim Arbeitsgericht Darmstadt eingereicht worden, so die Lufthansa. Begründung: Der Streikaufruf der Gewerkschaft Ufo sei zu unspezifisch. 

Wegen des hohen wirtschaftlichen Schadens werden derartige Klagen in der Regel sehr schnell entschieden. Lufthansa hatte schon gegen den Streik der Piloten erfolgreich beim Landesarbeitsgericht Hessen geklagt.

Längster Streik der Lufthansa-Geschichte

Ufo streikt seit Freitagnachmittag. Es ist der längste Streik in der Lufthansa-Geschichte. Der Clinch zwischen Gewerkschaft und Unternehmen um die Altersversorgungen für die 19.000 Stewards und Stewardessen zieht sich bereits seit zwei Jahren hin.

Erst am Montag hatte die Lufthansa ein neues Angebot an die Flugbegleitergewerkschaft übermittelt, das unter anderem eine höhere Einmalzahlung und ein Entgegenkommen im Streit um die Ruhestandsregelung vorsah. Ufo lehnte dies aber als "Provokation" ab und hielt am Streikaufruf für Dienstag fest.

Die Aktien der Lufthansa reagierten negativ auf die Verschärfung des Tarifkonflikts. Die Papiere waren kurz auf ihr bisheriges Tagestief von 13,20 Euro gerutscht und standen zuletzt noch rund zwei Prozent im Minus.

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