Sie sind hier: Home > Finanzen > Karriere > Löhne & Gehälter >

Deutlicher Anstieg der Mindestlöhne in Europa

In Deutschland weiter gering  

Deutlicher Anstieg der Mindestlöhne in Europa

14.02.2019, 13:54 Uhr | Claus Haffert, dpa

Deutlicher Anstieg der Mindestlöhne in Europa. Kellner mit Bierkrügen: Seit Mitte vergangenen Jahres ist der Mindestlohn in 20 EU-Staaten erhöht worden. (Quelle: imago/allOver)

Kellner mit Bierkrügen: Seit Mitte vergangenen Jahres ist der Mindestlohn in 20 EU-Staaten erhöht worden. (Quelle: allOver/imago)

In vielen europäischen Ländern ist der Mindestlohn zuletzt kräftig gestiegen. In Deutschland liegt er laut Analyse der Hans-Böckler-Stiftung aber weiter "spürbar" unter dem anderer westeuropäischer Staaten.

Der Mindestlohn ist in vielen europäischen Ländern erhöht worden. Im Durchschnitt der 22 EU-Staaten mit Mindestlohnregelungen habe der Anstieg nach Abzug der Inflation 2,7 Prozent betragen, berichtet das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Der deutsche Mindestlohn sei mit 9,19 Euro pro Stunde immer noch deutlich niedriger als die Lohnuntergrenzen in den westeuropäischen Euro-Staaten, die alle 9,66 Euro und mehr vorschrieben.

Jobsuche
Jobsuche powered by
Anzeige
Finden Sie jetzt Ihren Traumjob

Trend zu deutlich höheren Mindestlohnsteigerungen

"Insgesamt ist innerhalb der EU bereits seit einigen Jahren ein Trend zu deutlich höheren Mindestlohnsteigerungen zu beobachten, der sich auch 2019 weiter fortgesetzt hat", heißt es in der Analyse des WSI. In Frankreich müssten erstmals mehr als 10 Euro Mindestlohn gezahlt werden, in Luxemburg sogar 11,97 Euro. In Deutschland war der Mindestlohn zum Jahresbeginn von 8,84 auf 9,19 Euro erhöht worden. Ab dem 1. Januar 2020 wird er 9,35 Euro betragen.

Seit Mitte vergangenen Jahres seien in 20 EU-Staaten die Mindestlöhne erhöht worden, in Großbritannien werde er im April steigen. Erstmals seit sieben Jahren sei auch der griechische Mindestlohn wieder gestiegen, auf 3,76 Euro.


Der niedrigste EU-Mindestlohn gelte in Bulgarien mit 1,72 Euro. Keinen Mindestlohn hätten Österreich, die nordeuropäischen Länder und Italien. In diesen Staaten bestehe aber meist eine sehr hohe Tarifbindung, sodass es faktisch eine allgemeine Untergrenze gebe, die in der Regel über den gesetzlichen Mindestlöhnen in Westeuropa liege.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Finanzen > Karriere > Löhne & Gehälter

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe