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Marktforschung: Kunden bevorzugen Firmen mit "sozialem Gewissen"

Umfrage  

Kunden bevorzugen Firmen mit "sozialem Gewissen"

28.04.2008, 11:36 Uhr | dpa / T-Online, t-online.de

Verbraucher wollen mit gutem Gewissen einkaufen (Foto: Archiv)Verbraucher wollen mit gutem Gewissen einkaufen (Foto: Archiv) Unternehmen in Deutschland können sich offenbar Wettbewerbsvorteile dadurch sichern, dass sie sich sozial engagieren. Rund drei Viertel der Befragten hätten sich bei einer Studie bereiterklärt, für "sozialverantwortliche Produkte" mehr Geld auszugeben. Das teilte das Nürnberger Marktforschungsinstitut Puls mit. 48 Prozent der Befragten hielten es für "sehr wichtig", dass Firmen sich für sozial Schwächere einsetzen. 69 Prozent forderten den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen. Fairness gegenüber den Mitarbeitern sahen 64 Prozent als wichtig an, 55 Prozent zählten die Schonung der Umwelt zu den zentralen Unternehmensaufgaben.

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"Moralbarometer" - Thema Armut gewinnt an Bedeutung
"Bürger und Kunden erwarten, dass Unternehmen ein soziales Gewissen haben, das sich in sozialem Handeln für Unterprivilegierte äußert", sagte Puls-Chef Konrad Weßner laut Mitteilung. Das Institut hatte für das sogenannte "Moralbarometer" im März mehr als 1000 Menschen telefonisch befragt. "Das Thema Armut gewinnt in der öffentlichen Debatte eine zunehmende Bedeutung", erläuterte Weßner. "Insbesondere in Ostdeutschland lässt sich damit im Wettbewerb punkten."

 

Angst um den Arbeitsplatz geht zurück
Bei der vierten Auflage des "Moralbarometers", das jedes halbe Jahr erhoben wird, stellten die Forscher auch Veränderungen bei der Einstellung der Deutschen fest. So hätten im Juli 2006 mit 84 Prozent noch deutlich mehr Befragte von den Firmen einen Kampf um den Erhalt von Arbeitsplätzen erwartet. "Man sieht, dass die Angst um den Arbeitsplatz in den letzten zwei Jahren doch deutlich zurückgegangen ist", sagte Weßner.


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