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GfK-Studie: Kaufkraft in Europa ist sehr unterschiedlich verteilt

Kaufkraft  

Studie: Riesige Unterschiede bei Kaufkraft in Europa

01.09.2008, 10:32 Uhr | mfu, t-online.de

Große Unterschiede bei der Kaufkraft (Foto: imago)Große Unterschiede bei der Kaufkraft (Foto: imago) Gute Nachrichten für Europas Verbraucher: Laut einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg (GfK) verfügen die Europäer im Jahr 2008 über ein Haushalts-Nettoeinkommen von circa acht Billionen Euro. Doch die Kaufkraft ist in Europa höchst ungleich verteilt. Den Liechtensteinern stehen für Konsumausgaben 56mal so viel Geld zur Verfügung wie den armen Schluckern beim Schlusslicht Moldawien. Auch die Deutschen verfügen über wesentlich weniger als die Bürger aus dem zuletzt in die Schlagzeilen geratenen Fürstentum.

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Europäer verfügen im Durchschnitt über 12.500 Euro

So belegt Deutschland im Kaufkraft-Ranking den zehnten Platz und kommt auf ein Einkommen von 18.743 Euro je Bürger. Im Durchschnitt verfügen die Europäer über ein verfügbares Einkommen von rund 12.500 Euro je Einwohner. In der jährlichen Studie untersuchen die Marktforscher der GfK die Konsumausgaben von 41 Ländern in Europa.

Währungsschwankungen beeinflussen Top 10

Immerhin konnte sich Deutschland um eine Platz verbessern, während Länder wie Großbritannien und Island mehrere Plätze einbüssten. Großbritannien fiel sogar ganz aus den Top 10 – von Rang acht im Vorjahr auf Rang elf. Doch diese Veränderungen waren hauptsächlich Währungsschwankungen geschuldet. Da die GfK Kaufkraft in Euro auswiesen wird, bedeutet also eine sinkende Kaufkraft (in Euro) nicht unbedingt, dass die Einwohner im Land tatsächlich „ärmer“ werden. Überdies muss die Kaufkraft auch in Relation zu den lokalen Preisen in den Ländern gesehen werden. In Moldawien sind für Mieten ganz andere Summen als in Deutschland zu bezahlen.

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Osten legt deutlich zu

Noch immer gibt es zwischen den Ländern in Ost- und Westeuropa beträchtliche Unterschiede. Immerhin legte die Kaufkraft im Osten des Kontinents in den letzten Jahren deutlich zu. Weiter in der Rangfolge nach oben geklettert sind beispielsweise die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Beleg für die positive Entwicklung ist auch das Beispiel Portugal und Slowenien. Zwischen dem alten und neu hinzugekommenen EU-Mitglied liegen nur noch wenige Euro Differenz.

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