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Softwarehersteller: Zwangsurlaub für SAP-Mitarbeiter

SAP  

Zwangsurlaub für SAP-Mitarbeiter

14.10.2008, 17:44 Uhr | mash

SAP-Chef Henning Kagermann muss kräftig einsparen (Foto: ddp)SAP-Chef Henning Kagermann muss kräftig einsparen (Foto: ddp) Europas größter Softwarekonzern SAP will im Zuge seines Sparprogramms alle Mitarbeiter zwischen Weihnachten und Neujahr in Zwangsurlaub schicken. Mit dem Betriebsrat würden bereits Gespräche geführt, sagte ein Unternehmenssprecher in Walldorf. Eine abschließende Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

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Sparen heißt die Devise

Wegen der Auswirkungen der Finanzkrise wird SAP seine Prognose für das Gesamtjahr voraussichtlich nicht halten. Dies kündigte der Chef des Weltmarktführers für Unternehmenssoftware, Henning Kagermann, vor wenigen Tagen an. Um zu sparen, will der Konzern unter anderem offene Stellen vorerst nicht besetzen, Reisen auf ein Minimum reduzieren und Dienstwagen überprüfen.

Quartalsbericht folgt Ende Oktober

Das DAX-Unternehmen hatte erklärt, die Maßnahmen gelten vorerst bis Ende Oktober, wenn die Zahlen für das dritte Quartal vorlegt werden. Am 28. Oktober soll der Quartalsbericht veröffentlicht werden.

Andere Softwaretitel bei Anlegern beliebter

Die Deutsche Bank stufte SAP von "Buy" auf "Hold" ab und senkte das Kursziel von 45 auf 30 Euro. Die Risiken durch die bestehende Unsicherheit mit Blick auf das vierte Quartal und die recht niedrige Bewertung des Titels würden sich aufwiegen, schrieb Analyst Mark Bryan in einer Studie. Das Abwärtspotenzial werde durch Kosteneinsparmöglichkeiten und das solide Lizenzwachstum begrenzt. Investoren würden derzeit jedoch andere Softwaretitel vorziehen.

Trotz Abstufung Kursgewinne

Die Aktie könne im kommenden Jahr wieder genauer betrachtet werden, wenn die Lizenz-Erwartungen und das Kosteneinsparpotenzial deutlicher erkennbar sind, so der Analyst. Die negativen Aussagen für das dritte Quartal seien ein Rückschlag gewesen. Trotz der Abstufung gewannen SAP bis 16.42 Uhr rund 2,2 Prozent auf 28,07 Euro.

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