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Horrormeldungen schwächen den Konsum


Einzelhandel  

Horrormeldungen schwächen den Konsum

17.12.2008, 07:36 Uhr | lgs, t-online.de, dpa-AFX

Bisher zeigt sich der Einzelhandel mit dem Weihnachtsgeschäft zufrieden (Foto: dpa)Bisher zeigt sich der Einzelhandel mit dem Weihnachtsgeschäft zufrieden (Foto: dpa) Der Einzelhandelsverband sieht die "ständig neuen Horrormeldungen" über einen kommenden Absturz der Verbraucherausgaben als größte Gefahr für den Konsum. "Eine Konsumflaute 2009 ist längst nicht ausgemacht", sagte Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), den "Ruhr Nachrichten". "Der Export wird einbrechen, bei der Binnennachfrage muss es jedoch nicht so schlecht laufen. Viele hohe Tarifabschlüsse wirken erst im nächsten Jahr, und die Lebensmittel- und Energiepreise sind niedrig", sagte er. Die Horrormeldungen würden die Menschen aber verunsichern. "Das könnte die Kauffreude massiv dämpfen und eine Konsumkrise erst herbeiführen."

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Konsumeinbruch blieb bislang aus

Beim Weihnachtsgeschäft sei ein Einbruch bislang ausgeblieben. "Die Menschen reagieren besonnen und lassen sich ihre Weihnachtsvorbereitungen nicht verderben. Sie kaufen ganz normal, auffallend oft sogar besonders hochwertige Geschenke. Juweliere machen sehr gute Geschäfte."



Pellengahr fordert Steuersenkungen

Um den Konsum 2009 zu stärken sind laut Pellengahr Steuersenkungen der einzig richtige Weg. "Wenn der Staat dreistellige Milliardenbeträge für die Banken ausgibt, muss es möglich sein, die Steuerzahler wenigstens mit zehn bis 30 Milliarden Euro zu entlasten", sagte er der Zeitung. Der Solidaritätszuschlag müsse bereits im nächsten Jahr abgeschafft werden. "Die Finger lassen sollten wir dagegen von Strohfeuermaßnahmen wie der Ausgabe von Konsumgutscheinen", riet Pellengahr. Auch eine befristete Mehrwertsteuerabsenkung würde aus seiner Sicht nur Unruhe stiften.

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