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Karmann-Beschäftigte legen SLK-Produktion bei Daimler lahm

Schuldenstreit  

Karmann legt SLK-Produktion bei Daimler lahm

04.11.2009, 11:47 Uhr | AP, dapd, t-online.de

Mercedes SLK - Momentan steht die Produktion (Foto: ddp)Mercedes SLK - Momentan steht die Produktion (Foto: ddp) Beschäftigte des insolventen Autozulieferers Karmann haben wegen des Streits mit Daimler um unbezahlte Rechnungen die Fertigung für das Bremer Mercedes-Werk vorerst eingestellt. Weil Karmann keine Rohkarossen mehr liefere, müsse Mercedes die Produktion des SLK in Bremen vorerst einstellen, sagte der IG-Metall-Bevollmächtigte Hartmut Riemann in Osnabrück. Den Mitarbeitern, die bei Karmann mit Mercedes-Aufträgen befasst sind, habe man empfohlen, Resturlaub zu nehmen oder Arbeitszeitguthaben abzufeiern.

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Gewerkschaft rät zum Abfeiern

Nach Angaben von Riemann ruht die Fertigung von Rohkarossen für Mercedes seit vergangenem Donnerstag. Ein Abfeiern von Arbeitszeitkonten sei für die Karmann-Mitarbeiter sinnvoll, da den Beschäftigten bei einer Schließung des Unternehmens mangels Liquidität der Verlust von angesammelten Überstunden und Urlaubsansprüchen drohe. "Wenn es zu einer Einigung zwischen Mercedes und dem Insolvenzverwalter kommt, wird die Produktion sicher wieder aufgenommen", sagte der IG-Metall-Bevollmächtigte.

Zweistellige Millionenbeträge offen

Nach Angaben von Riemann ist die Liquidität von Karmann ohne Zahlungen von Daimler noch bis Mitte November gesichert. Das habe der Insolvenzverwalter den Beschäftigten mitgeteilt. Insolvenzverwalter Ottmar Herrmann verhandelt mit Mercedes über offene Rechnungen von Karmann in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrages.

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