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Lehman-Pleite: Hamburger Sparkasse klagt gegen Schadenersatz-Urteile

Hamburger Sparkasse  

Haspa klagt gegen Lehman-Urteile

28.02.2010, 14:34 Uhr | apn, dapd, t-online.de

Vor dem Oberlandesgericht (OLG) Hamburg hat das Berufungsverfahren gegen zwei Lehman-Urteile begonnen. Die Hamburger Sparkasse (Haspa) will verhindern, dass sie zwei Anlegern jeweils etwa 10.000 Euro Entschädigung zahlen muss. Die Sparkasse soll die Anleger beim Verkauf der Lehman-Zertifikate falsch beraten haben. Deshalb war sie im Juli 2009 vom Landgericht Hamburg verurteilt worden. (Az.: OLG Hamburg 325 O 22/09 und 310 O 4/09)

Bank pleite, Geld weg

Die beiden Anleger hatten im Dezember 2006 und im Oktober 2007 jeweils 10.000 Euro in die Zertifikate investiert. Als die Bank Lehman Brothers im September 2008 pleite ging, verloren sie ihr Geld. Bundesweit ging es geschätzten 40.000 Anlegern ähnlich. Viele fühlen sich von ihren Banken über die Risiken der Papiere schlecht beraten.

Keine Information zur Sicherheit

Zur Begründung des ersten Rechtspruchs auf Schadenersatz hatte das Landgericht Hamburg angeführt, dass Mitarbeiter der Haspa bei der Beratung nicht über eine fehlende Sicherung der Einlagen sowie über das wirtschaftliche Risiko der Bank beim Absatz der Zertifikate informiert hatten. Auch über die Gewinnspanne der Bank seien die Kunden nicht informiert worden, was diesen eine Beurteilung des Geschäfts erschwert habe.

Sparkasse: Kunden müssen nachfragen

Nach Angaben der Haspa hatte die Bank in einem Prospekt zu dem verkauften Zertifikat klargemacht, dass sie an dem Produkt verdiene. Für genauere Einzelheiten hätte die Kundin nachfragen müssen. Das Gericht war dagegen der Ansicht, die Haspa hätte ihre Marge der Kundin gegenüber offenlegen müssen.

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