Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen >

Lebensmittel-Discounter senken die Preise

Billig-Supermärkte  

Lebensmittel-Discounter senken die Preise

09.09.2010, 11:36 Uhr | AFP, apn, oca, dapd, AFP

Lebensmittel-Discounter senken die Preise. Kampf um Kunden: Der Preiskampf der Discounter geht weiter (Foto: imago)

Kampf um Kunden: Der Preiskampf der Discounter geht weiter (Foto: imago)

Die Lebensmittel-Discounter in Deutschland haben die achte Welle von Preissenkungen in diesem Jahr eingeläutet. Bei den Billig-Supermarktketten werden unter anderem Fisch aus der Tiefkühltruhe billiger sowie Schokolade und Kekse, wie aus Mitteilungen von Marktführer Aldi und dem Konkurrenten Penny hervorgeht. Auch Tiefkühl-Obst, Joghurt, Konfitüre und Wein wurden demnach teils günstiger. Bei genauer Betrachtung wird allerdings erkennbar, dass die Preise etwa bei frischem Obst, Gemüse und Fisch binnen Jahresfrist gestiegen sind. So erreichte der Zuwachs bei den Verbraucherpreisen im August 1,0 Prozent.

Unter den Billig-Supermärkten gibt es seit vergangenem Jahr einen Preiskrieg: Fast monatlich senken sie im Kampf um Marktanteile die Preise. Da die Beschaffungskosten für Lebensmittel in der Finanz- und Wirtschaftskrise sanken, versuchen die Unternehmen, durch günstigere Preise für ihre Produkte neue Kunden zu gewinnen. In der Regel werden Preisrunden von Marktführer Aldi eingeläutet, der Rest der Branche zieht nach. Im vergangenen Jahr gab es insgesamt zwölf Rabattwellen.

Inflation beträgt im August 1,0 Prozent

Der Verbraucherpreisindex lag unterdessen im August um 1,0 Prozent über dem Vorjahresniveau, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Im Juli hatte die Inflationsrate bei 1,2 und im Juni bei 0,9 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat blieben die Verbraucherpreise im August unverändert. Noch im vergangenen Jahr hatte Deutschland im Jahresdurchschnitt die niedrigste Teuerung seit der Wiedervereinigung. So lag die Inflationsrate im Sommer 2009 lange Zeit bei Null oder sogar im negativen Bereich. Mit dem Aufleben der Konjunktur zum Jahresbeginn ist also auch ein Anstieg der Preise zu beobachten.

Preise für Nahrungsmittel stiegen binnen Jahresfrist

Die Preise für Nahrungsmittel stiegen dabei überdurchschnittlich um 2,8 Prozent binnen Jahresfrist. Dabei gab es den Statistikern zufolge auffällig starke Preisanstiege bei saisonabhängigen Nahrungsmitteln, etwa bei frischem Obst und Gemüse sowie frischem Fisch mit 11,8 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Energie und der Nahrungsmittel, die zusammen knapp ein Fünftel der Ausgaben privater Haushalte umfassen, hätte die Inflationsrate im August bei 0,7 Prozent gelegen.

Die Preise für Waren erhöhten sich binnen Jahresfrist im Durchschnitt um 1,2 Prozent, Preise für Dienstleistungen stiegen im gleichen Zeitraum um 0,8 Prozent.

Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland hat sich im August gegenüber dem Vorjahr um 1,0 Prozent erhöht. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Index um 0,1 Prozent. Die erste Schätzung wurde damit leicht nach oben korrigiert.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Diese Banken finanzieren Ihr Eigenheim
Jetzt hier den Zins-Check machen:

AnzeigeZINS-CHECK

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen

shopping-portal