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Deutsche Fitnessstudios knacken Mitgliederrekord

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Deutsche Fitnessstudios knacken Mitgliederrekord

29.03.2011, 10:05 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX

Deutsche Fitnessstudios knacken Mitgliederrekord. Immer mehr Deutsche sind Mitglied in einem Fitnessstudio (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Immer mehr Deutsche sind Mitglied in einem Fitnessstudio (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Sonne, Sommer und am besten eine sportliche Figur - das wünschen sich viele Deutsche. So haben die Fitnessstudios in Deutschland erstmals mehr als sieben Millionen Mitglieder. Die rund 6000 größeren Studios steigerten ihre Kundenzahl zum Jahresende auf 7,1 Millionen, das war rund eine halbe Million mehr als im Vorjahr. Dies geht aus einer Studie des Prüfungs- und Beratungsunternehmens Deloitte hervor, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Für eine Premium-Mitgliedschaft verlangen die Clubs im Schnitt mehr als 70 Euro pro Monat, im Discount-Bereich zahlen Kunden rund 20 Euro.

Mehr Mitglieder als der DFB

"Die Fitnessclubs zählen damit statistisch erstmals mehr Mitglieder als der größte deutsche Sportverband, der DFB", stellt Deloitte fest. Rechne man dann noch die rund 1000 Anbieter mit kleinen Studios unter 200 Quadratmetern hinzu, komme man auf die Zahl von 7,3 Millionen Fitnessclub-Mitgliedern, dies entspreche 8,9 Prozent der Bevölkerung.

Discountbereich am erfolgreichsten

Zulegen konnten 2010 vor allem die Ketten wie McFit, FitnessFirst oder Injoy: Zusammengenommen verfügen die Ketten erstmals über mehr als 40 Prozent der Mitglieder. Erfolgreichstes Marktsegment ist der Discountbereich mit zwei Millionen Kunden. Einen wesentlichen Anteil daran hat Discounter und Marktführer McFit, der europaweit nach eigenen Angaben inzwischen rund eine Million Mitglieder hat. "Das Wachstum der Günstig-Konzepte ist zulasten des mittleren Bereichs gegangen, während die Premiumanbieter am oberen Ende der Preisspanne ihre Marktanteile behaupten können", heißt es in der Studie. Der durchschnittliche Bruttomonatsbeitrag für eine Standardmitgliedschaft liegt aktuell bei 46,90 Euro. Dagegen zahlten die Mitglieder bei Discountern im Schnitt 20,10 Euro, ermittelte Deloitte. Für eine Premium-Mitgliedschaft fallen im Schnitt 71,20 Euro an.

Zeichen stehen auf Wachstum

Die 7114 Clubs erwirtschaften Milliardenbeträge: Der Bruttobranchenumsatz lag 2010 bei 3,9 Milliarden Euro. Laut Deloitte stehen die Zeichen in der Branche weiterhin auf Wachstum: Über 70 Prozent der Einzelbetriebe und zwei Drittel der Ketten gehen demnach für dieses Jahr von Verbesserungen aus. Begründet wird dies mit einem weiteren Mitgliedswachstum bei konstanten oder leicht steigenden Beiträgen.

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