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Aus für die 60-Watt-Glühbirne

Aus für die 60-Watt-Glühbirne

05.09.2011, 10:29 Uhr | dapd, dpa-tmn, dpa-tmn, dpa, t-online.de

Aus für die 60-Watt-Glühbirne. Ab 1. September dürfen Standardglühlampen mit mehr als 40 Watt nicht mehr verkauft werden (Quelle: dpa)

Ab 1. September dürfen Standardglühlampen mit mehr als 40 Watt nicht mehr verkauft werden (Quelle: dpa)

Vor dem Verbot der 60-Watt-Glühbirne hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ein einfacheres Rücknahmesystem für Energiesparlampen gefordert. Aktuelle Marktchecks der Verbraucherzentralen Nordrhein-Westfalen und Sachsen hätten ergeben, dass Handel und Wertstoffhöfe Verbraucher nicht ausreichend über die Entsorgungsmöglichkeiten informierten, erklärte der Verband in Berlin. Ab 1. September dürfen von Standardglühlampen mit mehr als 40 Watt nur noch die Restbestände verkauft werden.

"Die Bundesregierung muss die Rücknahme gesetzlich regeln", forderte vzbv-Energieexperte Holger Krawinkel. Der Handel müsse zur Rücknahme der Energiesparlampen verpflichtet werden, und die Kommunen müssten die Zahl ihrer Entsorgungsstellen erhöhen.

Skepsis bei Energiesparlampen

Seit September 2009 müssen herkömmliche Glühbirnen und Lampen nach und nach aus den Ladenregalen verschwinden. Deshalb haben viele Verbraucher schon jetzt auf Energiesparlampen umgestellt. Diese enthalten jedoch geringe Mengen Quecksilber. Das Schwermetall gelangt in die Umwelt, wenn die Lampe zerbricht. Kaputte Lampen sollten deshalb schnell per Kehrschaufel und in einer geschlossenen Plastiktüte entsorgt und das betroffene Zimmer gelüftet werden. Energiesparlampen sind auch mit einem Silikonmantel erhältlich - ein Schutz vor dem Austreten des Quecksilbers. Tests ergaben zudem, dass einige Energiesparlampen beim Leuchten Gase absondern. Laut Umweltbundesamt gehen davon aber "keine gesundheitlichen Gefahren" aus.

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