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Banken rechnen mit Verlust von 60 Prozent bei Griechenland-Anleihen

Banken rechnen mit Verlust von 60 Prozent bei Griechenland-Anleihen

07.12.2011, 17:05 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX

Banken rechnen mit Verlust von 60 Prozent bei Griechenland-Anleihen. Banken in Frankfurt (Quelle: imago images)

Banken in Frankfurt (Quelle: imago images)

Deutsche Banken bereiten sich Insidern zufolge auf höhere Verluste bei griechischen Staatsanleihen vor. Vertreter deutscher Kreditinstitute hätten in einer Telefonkonferenz über mögliche Verluste bei den von ihnen gehaltenen Papieren zwischen 50 und 60 Prozent diskutiert, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Endgültige Zahlen seien jedoch nicht genannt worden. Hintergrund sind die Bestrebungen von Politik und Behörden, private Investoren stärker an der Rettung des überschuldeten Staates zu beteiligen.

Einige Banken haben Verluste bereits berücksichtigt

Die Größenordnung von bis zu 60 Prozent ist spätestens seit dem vergangenen Wochenende im Gespräch. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus Finanz- und Verhandlungskreisen erfuhr, wurden in der Eurogruppe bereits Szenarien für einen Schuldenschnitt in diesem Umfang durchgespielt. Gläubiger Griechenlands müssten dann auf diesen Anteil ihrer Forderungen verzichten.

Mit Abschreibungen von 60 Prozent würden sich die Banken etwa am Marktwert der Papiere orientieren. Griechische Staatsanleihen werden derzeit noch mit rund 40 Prozent ihres Nennwerts gehandelt. Manche Banken haben diesen Wertverlust bereits in ihren Büchern berücksichtigt, anderen drohen weitere Abschreibungen.

Ackermann kündigt Initiative an

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hatte zuvor angekündigt, in der kommenden Woche nach Brüssel zu fahren, um dort über mögliche höhere Abschreibungen zu sprechen. Dabei gehe es um einen höheren Verzicht als die bereits beschlossenen 21 Prozent, auf die sich die Branche im Juli freiwillig verpflichtet hatte.

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