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Verwirrung ├╝ber widerspr├╝chliche Klau-Statistiken

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Aktualisiert am 20.10.2011Lesedauer: 2 Min.
Langfinger im Einzelhandel: Welche Statistik stimmt?
Langfinger im Einzelhandel: Welche Statistik stimmt? (Quelle: /dpa-bilder)
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Deutschlands Einzelh├Ąndler d├╝rften sich in diesen Tagen nicht nur wie ├╝blich ├╝ber st├Ąndige Ladendiebst├Ąhle ├Ąrgern. Zus├Ątzlich sorgt die Statistik zu diesem Thema f├╝r Verwirrung. Wie die "S├╝ddeutsche Zeitung" (SZ) schreibt, kommen n├Ąmlich zwei Studien zu v├Âllig unterschiedlichen Ergebnissen: Der einen Untersuchung zufolge gehen die Ladendiebst├Ąhle n├Ąmlich zur├╝ck, laut der anderen steigen sie. Des R├Ątsels L├Âsung k├Ânnte jedoch ganz einfach sein.

Laut "SZ" kommt das "Globale Diebstahlbarometer" des Center for Retail Research in Nottingham zu dem Schluss, der Warenschwund im deutschen Einzelhandel bewege sich auf einem Spitzenniveau. Mit einem Schaden von 5,4 Milliarden Euro sei zwischen Juli 2010 und Juni 2011 so viel gestohlen worden wie noch nie in den vergangenen zehn Jahren. Der Inventarverlust sei um 7,1 Prozent gestiegen.

Ladendiebstahl nimmt zu - oder ab

Das K├Âlner Handelsforschungsinstitut EHI, ebenfalls Experte auf dem Gebiet, komme dagegen zu ganz anderen Ergebnissen: Die Klau-Summe liegt bei EHI 1,5 Milliarden Euro niedriger, zudem sei 2010 knapp f├╝nf Prozent weniger gestohlen worden. Grund daf├╝r sei die Angst vor Entdeckung, weil der Handel aufger├╝stet habe - etwa durch Kameras oder Sicherungsetiketten.

Das "Diebstahlbarometer" meint demgegen├╝ber festgestellt zu haben, dass die H├Ąndler ihre Investitionen in den Klau-Schutz um 20 Prozent reduziert h├Ątten - wodurch der Diebstahlschaden weiter gestiegen sei.

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Unterschiedliche Datenbasis

Laut "SZ" gibt es f├╝r die unterschiedlichen Ergebnisse zwei Interpretationsm├Âglichkeiten. Zum Einen beruhe die "Diebstahlbarometer"-Studie nur auf der Befragung von 36 gro├čen Handelsunternehmen, w├Ąhrend das EHI 80 Unternehmen mit einem Umsatz von 50 Milliarden Euro befrage. Zum anderen - und es sei ein Schelm, wer B├Âses dabei denkt - wird das "Diebstahlbarometer" von Checkpoint Systems unterst├╝tzt, einem Unternehmen, das Warensicherungssysteme anbietet.

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