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Gute Konsumstimmung - Weihnachtsgeschäft wie Vorjahr

Gute Konsumstimmung - Weihnachtsgeschäft wie im Vorjahr

20.01.2012, 09:45 Uhr | dpa, AFP, AFP, dpa

Gute Konsumstimmung - Weihnachtsgeschäft wie Vorjahr . Der Kaufrausch zu Weihnachten bleibt stabil (Quelle: dpa)

Der Kaufrausch zu Weihnachten bleibt stabil (Quelle: dpa)

Pünktlich zu Weihnachten sind Deutschlands Verbraucher in bester Kauflaune. Zwar sorgen die Euro-Schuldenkrise und die trüben konjunkturellen Aussichten zunehmend für Verunsicherung, wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Frankfurt skizzierte. Doch im diesjährigen Weihnachtsgeschäft werden klingelnde Kassen für den Handel in Deutschland erwartet. Und auch 2012 dürfte der private Konsum eine wichtige Stütze der deutschen Wirtschaft bleiben.

Höchster Wert seit Mai

Ein Indikator: Das Konsumklima in Deutschland hat sich nach den jüngsten Daten der GfK trotz der europäischen Krise weiter verbessert. Der Wert des monatlich von der GfK ermittelten Konsumklimaindex für November wurde von 5,3 auf 5,4 Punkte nach oben revidiert. Für Dezember sagen die Marktforscher mit 5,6 Punkten den höchsten Wert seit Mai 2011 voraus.

Niveau des Vorjahres erreichen

Die Deutschen wollen demnach im Schnitt 241 Euro für Geschenke ausgeben, vier Euro weniger als 2010. Für den Handel bedeute das im diesjährigen Weihnachtsgeschäft ein Umsatzvolumen von 13,7 Milliarden Euro. Das wäre ein Rückgang von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Minus werde zum Teil kompensiert durch eine Zunahme von Bargeld-Geschenken: Insgesamt 2,1 Milliarden Euro Bargeld (plus vier Prozent) planten die Verbraucher zum Fest zu verschenken.

Spielwaren bringen höchsten Umsatz

Auch in diesem Jahr werden am häufigsten Bücher unter dem Weihnachtsbaum liegen: 37 Prozent der 3558 Befragten greifen fürs Fest zu Lesestoff. Auf den Plätzen der beliebtesten Geschenke folgen Kleidung und Accessoires, Spielwaren, Lebensmittel und Getränke. In nahezu allen Produktkategorien werden Geschenke nach GfK-Beobachtung zunehmend per Internet bestellt. Die höchsten Umsätze winken dem Handel bei Spielwaren: 1,76 (Vorjahr: 1,57) Milliarden Euro.

Krise bleibt immer im Bewusstsein

Die gute Konsumstimmung der Verbraucher in Deutschland droht nach Einschätzung der GfK jedoch zunehmend von der Euro-Schuldenkrise überlagert zu werden. "Die internen Rahmenbedingungen sind immer noch gut. Die Risiken lauern derzeit eher im Ausland, die Krisenängste haben sich zuletzt verstärkt bei den Verbrauchern", sagte Gfk-Konsumexperte Rolf Bürkl.

"Die weitere Entwicklung wird ganz entscheidend davon abhängen, wie Europa mit der Staatsschuldenkrise weiter umgehen wird und ob es gelingt, nachhaltige und einmütige Lösungen zu finden." Abschließend betonte der Experte: "Es muss klar werden, dass die Politik wieder das Heft des Handels in der Hand hat."

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