Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen >

Daimler von Euro-Krise ausgebremst


Die Euro-Krise bremst Daimler aus

25.07.2012, 13:32 Uhr | dpa

Daimler von Euro-Krise ausgebremst. Gewinnrückgang bei Daimler (Quelle: dapd)

Gewinnrückgang bei Daimler (Quelle: dapd)

Daimler spürt die Euro-Krise: Die schwache Autokonjunktur in Europa schlägt sich beim erfolgsverwöhnten Autobauer in einem satten Gewinnrückgang nieder. Unterm Strich verdienten die Schwaben im zweiten Quartal 2012 rund 1,5 Milliarden Euro – das ist ein Rückgang von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie die Daimler AG in Stuttgart mitteilte. Spekulationen, der Konzern könnte sich zu einer Gewinnwarnung genötigt sehen, bestätigten sich indes nicht. An der Börse sorgte dies für Gewinne - die Aktie zog an die Spitze im DAX.

Daimler hält an der Prognose fest

Der Autobauer hält trotz des Gewinnrückgangs im zweiten Quartal vorerst an seiner Prognose für das Gesamtjahr 2012 fest. "Auf Basis der derzeitigen Markterwartungen und der Planungen der Geschäftsfelder streben wir für Daimler 2012 ein Ergebnis aus dem laufenden Geschäft in der Größenordnung des Vorjahres an", bekräftigte Daimler-Chef Dieter Zetsche.

Er ließ allerdings auch vorsichtige Töne anklingen: "Die Konjunktur ist jedoch in beinahe allen Regionen von Unsicherheiten und Risiken geprägt." 2011 hatte das Ergebnis aus dem laufenden Geschäft bei rund neun Milliarden Euro gelegen.

Der Heimatmarkt schwächelt

Die Stützen des Daimler-Geschäfts liegen auf wachsenden Auslandsmärkten wie Amerika und Asien mit dem größten Einzelmarkt China, während der Heimatmarkt Europa Probleme bereitet. "Die Ergebnisentwicklung war im Wesentlichen durch das weitere Absatzwachstum vor allem in den USA und in Asien getrieben", heißt es im Zwischenbericht.

Dagegen berichten die Stuttgarter von "Ergebnisbelastungen" in Europa, die mit der "angespannteren wirtschaftlichen Situation" dort und einem "ungünstigeren Modell-Mix" in Verbindung gebracht werden.

Teure Investitionen

Daimler erklärt den Gewinnrückgang zudem mit Investitionen: Höhere Kosten zur Erweiterung der Modellpalette in der Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars und der Lkw-Sparte Daimler Trucks hätten sich ungünstig ausgewirkt, heißt es in der Mitteilung.

Vor Steuern sank der Gewinn um 13 Prozent auf rund 2,2 Milliarden Euro. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf 28,9 Milliarden Euro.

Sorgenkind blieb die Bussparte des Konzerns mit einem Umsatzrückgang von 13 Prozent auf rund eine Milliarde Euro. Mercedes-Benz Cars verbuchte bei den Erlösen mit 15,4 Milliarden Euro zwar ein Plus von fünf Prozent. Beim Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) brach die Autosparte aber um 16 Prozent auf rund 1,3 Milliarden Euro ein.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Rohstoffe und Währungen

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: