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Kärcher wehrt sich erfolgreich gegen Produktpiraterie in China

Kärcher wehrt sich erfolgreich gegen Produktpiraterie in China

24.01.2013, 15:14 Uhr | dapd, dpa-AFX

Kärcher wehrt sich erfolgreich gegen Produktpiraterie in China. Kärcher ist vor allem für seine Hochdruckreiniger bekannt. (Quelle: dpa)

Kärcher ist vor allem für seine Hochdruckreiniger bekannt. (Quelle: dpa)

Durch Produktpiraterie verlieren deutsche Unternehmen jedes Jahr Milliarden. Vor allem in China sind die Produktfälscher besonders dreist. Doch viele Firmen wehren sich mittlerweile und können dabei durchaus Erfolge vorweisen. Ein aktuelles Beispiel ist der Reinigungsspezialist Kärcher.

Kärcher: Gericht verbietet Plagiat

Der bekannte Hersteller hat sich in China erfolgreich gegen Plagiate eines Konkurrenten gewehrt. Wie das in Winnenden ansässige Familienunternehmen mitteilte, darf Wenzhou Haibao ein bestimmtes von Kärcher abgekupfertes Gerät nicht weiter herstellen. Außerdem müsse der Wettbewerber eine Kompensationszahlung in unbekannter Höhe leisten.

Kärcher hatte in China einen Prozess wegen unlauteren Wettbewerbs angestrengt. Kärcher-Chef Hartmut Jenner sagte: "Unser Vertrauen in die chinesischen Gerichte und Behörden hat sich ausnahmslos bestätigt." Sie hätten das geistige Eigentum in vollem Umfang geschützt.

Kärcher fertigt seit 2004 auch in China

In dem Verfahren vor dem Bezirksgericht in Guangzhou ging es um gewerbliche Hochdruckreiniger. In China ist Kärcher seit 2002 mit einem eigenen Vertrieb vertreten, seit 2004 fertigt das Unternehmen auch in dem Land. Die Welthandelsorganisation schätzt, dass etwa sechs bis zehn Prozent des Welthandels insgesamt mit gefälschten Produkten bestritten werden. Viele der Kopien stammen aus China.

Kärcher hatte im vergangenen Jahr so viele Geräte wie nie zuvor verkauft. 2012 stieg der Absatz den Angaben zufolge von rund acht Millionen Stück im Vorjahr auf 10,8 Millionen. Auch beim Umsatz verbuchte Kärcher mit mehr als 1,9 Milliarden Euro (plus 13 Prozent) einen neuen Rekord. Geräte für Profis machen Jenner zufolge etwa die Hälfte vom Umsatz aus.

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