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Karstadt kommt nicht aus der Krise

Karstadt kommt nicht aus der Krise

24.03.2013, 14:52 Uhr | AFP, t-online.de, dapd

Karstadt kommt nicht aus der Krise. Karstadt kämpft mit rückläufigen Verkäufen (Quelle: dpa)

Karstadt kämpft mit rückläufigen Verkäufen (Quelle: dpa)

Kein Ende der Krise bei Karstadt in Sicht: Der anhaltende Umbau des Essener Warenhauskonzerns kostet offenbar Umsatz. Die Verkäufe lagen im Februar laut internen Papieren bei 133 Millionen Euro und damit fast zwölf Prozent unter den Planungen sowie 15 Prozent unter den Umsätzen des Vorjahres, wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" vorab berichtete.

Verkäufe deutlich unter den Planungen

Seit 1. Oktober 2012, dem Beginn des Geschäftsjahres, habe der Konzern damit 1,3 Milliarden Euro Umsatz gemacht, fast zehn Prozent weniger als geplant. Karstadt-Chef Andrew Jennings wollte die Umsätze im Rahmen der "Karstadt 2015"-Strategie auf 3,5 Milliarden Euro steigern.

Minus geht "an die Substanz"

Man sehe "mit großer Sorge die betriebswirtschaftlichen Entwicklungen", heißt es laut "Spiegel" in einem Schreiben der Betriebsräte an den Firmenchef. Das Umsatzminus sei "alarmierend" und gehe "an die Substanz der Unternehmen". Zudem werde befürchtet, dass "durch das Abschmelzen der Liquidität die Handlungsfähigkeiten der Unternehmen stark eingeengt werden könnten" und durch die "hohen Umsatzverluste" weitere Arbeitsplätze "hochgradig gefährdet" seien.

Karstadt-Chef rechnet langfristig mit Erfolg

Karstadt selbst wollte sich den Angaben zufolge dazu nicht äußern. "Die Implementierung unserer Strategie 'Karstadt 2015' macht gute Fortschritte. Einige kurzfristige Negativeffekte waren zu erwarten, während wir auf unserem langfristigen Weg voranschreiten", ließ Jennings lediglich erklären. Dem Berliner "Tagesspiegel" hatte Jennings jüngst gesagt: "Dieses Jahr wird noch hart werden, aber dann werden wir Land sehen."

Als Grund nannte er die Belastungen durch die Euro-Krise und den Konzernumbau sowie das schleppende Textilgeschäft wegen des langen Winters. Karstadt war nach der Pleite des Touristik- und Handelskonzerns Arcandor Anfang Oktober 2010 vom US-deutschen Investor Nicolas Berggruen übernommen und damit vor der Pleite gerettet worden. Bis 2014 sollen insgesamt rund 2000 Stellen bei dem Konzern abgebaut werden.

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