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Bio-Handelskette Tegut will mit Discountpreisen angreifen

Bio-Handelskette Tegut will mit Discountpreisen angreifen

14.04.2013, 09:39 Uhr | dpa

Bio-Handelskette Tegut will mit Discountpreisen angreifen. Mit einer veränderten Strategie will Tegut in Deutschland angreifen (Quelle: dpa)

Mit einer veränderten Strategie will Tegut in Deutschland angreifen (Quelle: dpa)

Die für Bio-Produkte bekannte Handelskette Tegut will bei Lebensmitteln vermehrt auf Discount-Preise setzen. "Daran werden wir arbeiten müssen. Die günstigen Artikel in unserem Sortiment sind nicht so gut erkennbar, die müssen wir klarer kennzeichnen", sagte Tegut-Chef Thomas Gutberlet in Fulda.

Bio bleibt ein Schwerpunkt

Die Kernkompetenz im Bereich Bio will Tegut aber neben der Discount-Offensive weiter stärken. Der Bio-Anteil im Sortiment solle nicht zurückgefahren werden, betonte Gutberlet. Tegut erwirtschaftet ein Fünftel seines Umsatzes mit Bio-Produkten. Im sonstigen deutschen Lebensmittelhandel liegt dieser Anteil gerade einmal bei rund vier Prozent.

Um mehr Platz für Discountwaren zu machen, solle die Auswahl bei den konventionell erzeugten Lebensmitteln verringert werden, sagte Gutberlet etwas mehr als drei Monate nach dem Neustart.

Mit Migros soll es aufwärts gehen

Tegut wurde zum Jahresbeginn von der Schweizer Migros Zürich Handelsgenossenschaft übernommen. Sie will über der Supermarkt auf dem umkämpften deutschen Markt Fuß fassen. Das Unternehmen ging den Deal mit dem Schweizer Handelsriesen ein, um wieder wachsen zu können und aus den roten Zahlen herauszukommen. Genossenschafts-Chef Jörg Blunschi hatte gesagt, dass Tegut 2014 wieder in die Gewinnzone zurückkehren solle.

Im Verlauf der vergangenen Monate hat sich Tegut "gesund geschrumpft", wie Gutberlet erklärte. Die Zahl der Filialen sei unter die 300er-Marke gerutscht.

In der Phase der Neuausrichtung bis ins Jahr 2014 hinein will die Handelskette sich stärker im Rhein-Main-Gebiet positionieren und in Bayern und Baden-Württemberg expandieren. Es gebe aber noch keinen Plan, bis wann wo wie viele Märkte eröffnet werden sollen, erklärte Gutberlet.

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