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Lebensmittel: "Goldener Windbeutel" für Capri-Sonne

Lebensmittel: Negativ-Preis für Capri-Sonne

16.05.2013, 07:41 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Lebensmittel: "Goldener Windbeutel" für Capri-Sonne. "Goldener Windbeutel" für Capri-Sonne (Quelle: dpa)

"Goldener Windbeutel" für Capri-Sonne (Quelle: dpa)

Offensive Kinderwerbung am Pranger: Der Hersteller der Capri-Sonne bekommt von der Verbraucherschutz-Organisation Foodwatch den "Goldenen Windbeutel" 2013 für die dreisteste Werbemasche verleihen. Bei einer Abstimmung im Internet bekam das Getränk der Sisi-Werke (Eppelheim bei Heidelberg) die meisten Stimmen, wie Foodwatch mitteilte.

Zu viel Zucker in der Capri-Sonne?

Die Organisation kritisiert, dass die Firma mit ihrem Marketing auch ganz gezielt Kinder anspreche. Der Konsum zuckerhaltiger Getränke sei aber ohnehin schon zu hoch. Viele Kinder seien übergewichtig.

Der Capri-Sonne-Hersteller, der zur Unternehmensgruppe Wild gehört, hatte bereits die Nominierung für den Negativ-Preis kritisiert. Mit einem Zuckergehalt von zehn Prozent liege das Getränk im Mittel aller Fruchtsaftgetränke. Die Werbung für die Capri-Sonne richte sich außerdem überwiegend an die Eltern, nicht an die Kinder.

Auch andere Produkte am Pranger

Neben der Capri-Sonne hatte Foodwatch vier weitere Lebensmittel für Kinder zur Abstimmung gestellt, die nach Ansicht der Verbraucherschützer besonders dreist beworben werden. An der Abstimmung hätten sich fast 120.000 Verbraucher beteiligt. Auf die Capri-Sonne seien mehr als 51.000 Stimmen entfallen.

Zur Wahl stellte Foodwatch außerdem die Produkte Paula von Dr. Oetker, der Pudding erhielt 21,9 Prozent der Stimmen. Kosmostars von Nestlé kam laut Foodwatch auf 20,6 Prozent. Danach folgten Monsterbacke Knister von Ehrmann (9,7 Prozent) und Pom-Bär von Funny-Frisch/Intersnack (5,2 Prozent).

Foodwatch sieht sich als Anwalt der Verbraucher und Kämpfer gegen unlautere Machenschaften der Lebensmittel-Industrie. Der Verein finanziert sich nach eigenen Angaben fast ausschließlich aus Kleinspenden und Mitgliedsbeiträgen. Kritiker monieren die permanente Skandalisierung von Einzelthemen und die Bevormundung mündiger Kunden.

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