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Schoko-Kartell in Kanada aufgeflogen

Von dpa, reuters, afp
Aktualisiert am 08.06.2013Lesedauer: 2 Min.
SĂŒĂŸes Geheimnis aufgeflogen: In Kanada soll es ein Schokoladen-Kartell gegeben haben
SĂŒĂŸes Geheimnis aufgeflogen: In Kanada soll es ein Schokoladen-Kartell gegeben haben (Quelle: imago/Newscast)
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Schokoladenproduzenten in Kanada sollen Preise abgesprochen haben. Die Kartellbehörde in Ottawa stellte deshalb Strafantrag. Dem Kartell sollen NestlĂ©, Mars und Hershey's angehört haben. WĂ€hrend Hershey's die Absprachen öffentlich machte und nun hofft, ohne oder mit einer milden Strafe davonzukommen, wiesen die beiden anderen Unternehmen die Anschuldigungen zurĂŒck. NestlĂ© Canada erklĂ€rte, sich energisch verteidigen zu wollen.

"Preisabsprachen sind eine strafbare Handlung", sagte der amtierende Behördenchef John Pecman. Sein Amt stĂŒtzt sich bei den VorwĂŒrfen vor allem auf den Kronzeugen: den amerikanischen SĂŒĂŸwaren-Konzern Hershey's.

Angeblich wurden die Preisabsprachen nicht umgesetzt

Die Tochtergesellschaft Hershey Canada erklĂ€rte in einer Stellungnahme, sich schuldig bekennen zu wollen, im Jahr 2007 mit Konkurrenten ĂŒber Preise gesprochen zu haben. Man habe dies aber sofort der Kartellbehörde gemeldet und die besprochenen Preisanhebungen seien nie erfolgt. Die Schuld hĂ€tten frĂŒhere Manager.

Auch kanadische GroßhĂ€ndler haben nach Ansicht der WettbewerbshĂŒter mitgemacht. Die VorwĂŒrfe sind das Ergebnis von fĂŒnfjĂ€hrigen Ermittlungen der kanadischen Behörden. Den Unternehmen drohen Strafen von jeweils bis zu zehn Millionen US-Dollar, den verwickelten Managern und HĂ€ndlern bis zu fĂŒnf Jahre GefĂ€ngnis.

Kartellstrafen auch fĂŒr deutsche Schoko-Produzenten

In Deutschland hatte das Bundeskartellamt 2008 Ermittlungen wegen des Verdachts auf illegale Preisabsprachen fĂŒr Schokoladenprodukte gegen sieben Unternehmen eingeleitet, darunter NestlĂ© und Mars. Die Unternehmen hatten die Preiserhöhungen damals mit den erhöhten Rohstoffkosten begrĂŒndet.

Im MĂ€rz 2013 verhĂ€ngte das Bundeskartellamt gegen NestlĂ© Deutschland ein Bußgeld in Höhe von rund 20 Millionen Euro wegen unzulĂ€ssigen Austauschs wettbewerbsrelevanter Informationen mit anderen Unternehmen. Zuvor waren bereits Kraft Foods Deutschland, Unilever Deutschland und die August Oetker KG mit Bußgeldern von etwa 38 Millionen Euro bestraft worden.

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