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Deutsche Bank: BaFin moniert laxe Geldwäsche-Kontrolle

Neuer Ärger  

Deutsche Bank: BaFin moniert laxe Geldwäsche-Kontrolle

17.08.2013, 17:51 Uhr | rtr

Deutsche Bank: BaFin moniert laxe Geldwäsche-Kontrolle. Die Zentrale der Deutschen Bank (Quelle: dpa)

Die Zentrale der Deutschen Bank (Quelle: dpa)

Neuer Ärger für die Deutsche Bank: Das Kreditinstitut ist einem Zeitungsbericht zufolge erneut ins Visier der Finanzaufsicht BaFin geraten. Die Behörde werfe Deutschlands größtem Geldhaus vor, nicht genügend Vorkehrungen gegen Geldwäsche getroffen zu haben, berichtete die Zeitung "Welt am Sonntag" vorab ohne Quellenangabe.

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Prüfer bei der Deutschen Bank

Die Deutsche Bank habe in mehreren Fällen verdächtige Transaktionen zu spät an die Polizei gemeldet, weil möglicherweise das interne Alarmsystem nicht richtig eingestellt sei. Um die Systeme zu überprüfen, habe die BaFin eine Ermittlertruppe des Wirtschaftsprüfers EY (früher Ernst & Young) in die Bank geschickt, berichtete die Zeitung.

Die Finanzaufsicht wollte sich nicht äußern. "Zu einzelnen Instituten nehmen wir grundsätzlich keine Stellung", sagte ein BaFin-Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters.

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Kein Kommentar zum neuen Vorwurf

Auch die Deutsche Bank wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Generell gelte, dass die Bank die Geldwäschebekämpfung ernst nehme. "Angesichts der regulatorischen Veränderungen bauen wir unsere Kapazitäten aus und entwickeln unsere Systeme beständig weiter", sagte ein Sprecher der Bank.

Die Finanzaufsicht hat bereits mehrfach gegen die Deutsche Bank ermittelt. In ihrem Abschlussbericht zur Manipulation des Referenzzinssatz Libor kommt die BaFin Finanzkreisen zufolge zu dem Schluss, dass die Bank ihre Mitarbeiter zu lax kontrolliert hat.

Auch hat die BaFin inzwischen Untersuchungen wegen mutmaßlicher Tricksereien bei einem viel beachteten Marktindex für Swap-Geschäfte, dem sogenannten Isdafix, eingeleitet, wie Anfang August bekanntwurde.

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