Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen >

JPMorgan zahlt ersten Teil der Milliarden-Strafe


Ramsch-Anleihen  

JPMorgan zahlt ersten Teil der Milliarden-Strafe

26.10.2013, 11:05 Uhr | dpa, AP

JPMorgan zahlt ersten Teil der Milliarden-Strafe. Die Zentrale von JPMorgan Chase in New York (Quelle: AFP)

Die Zentrale von JPMorgan Chase in New York (Quelle: AFP)

Die ersten Milliarden fließen - ein Teil der Megabuße für die US-Großbank JPMorgan ist jetzt offiziell. Das Institut einigte sich mit der für die staatliche Immobilienfinanzierung zuständigen Behörde FHFA auf eine Zahlung von insgesamt 5,1 Milliarden Dollar (3,7 Milliarden Euro). Das teilten beide Seiten in den USA mit.

Weitere Milliarden stehen an

Bereits vor einer Woche hatten mehrere Medien über den bevorstehenden Vergleich berichtet. Insgesamt soll der US-Branchenprimus wegen fragwürdiger Hypothekengeschäfte aus der Zeit vor der Finanzkrise vor einer Strafe von 13 Milliarden Dollar stehen.

Die FHFA verhandelte für die staatlichen Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac. Ihnen soll JPMorgan Hypothekenpapiere im Volumen von 33,8 Milliarden Dollar angedreht und dabei bewusst falsche Angaben über deren Qualität gemacht haben. Für die Beilegung des juristischen Streits zahlt die Bank nun vier Milliarden Dollar. Für weitere 1,1 Milliarden Dollar kauft sie den beiden Unternehmen einen Teil der alten Hypothekenpapiere wieder ab.

Fannie und Freddie wurden gerettet

Die US-Regierung musste die Immobilienriesen Fannie und Freddie mit 187 Milliarden Dollar Steuergeld vor dem Zusammenbruch bewahren. Die beiden Banken sind seitdem wieder profitabel geworden und haben 146 Milliarden Dollar zurückgezahlt. Der Vergleich wurde mit der US-Hypothekenbehörde erzielt, die die Aufsicht über Fannie und Freddie führt.

Allerdings wird erwartet, dass die Bank noch weitere Vereinbarungen schließen muss, um alle Ansprüche vom Tisch zu bekommen. Insgesamt hat sie 23 Milliarden Dollar für die juristischen Auseinandersetzungen zurückgestellt.

Erwartet wird nun, dass ein noch umfangreicherer Deal mit dem US-Justizministerium folgt. Die Einzelheiten werden noch verhandelt. Es wäre die größte Strafzahlung, die die US-Regierung wegen der Finanzkrise von einer Privatfirma herausgeholt hat. Darüber hinaus gibt weitere Forderungen staatlicher Stellen an JPMorgan, die überwiegend mit dem Kauf der Investmentbank Bear Stearns im März 2008 zusammenhängen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Rohstoffe und Währungen

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: