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McDonald's will kein Heinz-Ketchup mehr

Soßen-Aus nach 40 Jahren  

McDonald's will kein Heinz-Ketchup mehr

27.10.2013, 10:04 Uhr | t-online.de - sia

McDonald's will kein Heinz-Ketchup mehr. Der Fast-Food-Riese McDonald's macht mit Heinz-Ketchup Schluss (Quelle: imago/Sven Simon)

Der Fast-Food-Riese McDonald's macht mit Heinz-Ketchup Schluss (Quelle: imago/Sven Simon)

Heinz-Ketchup auf Pommes Frites von McDonald's - das gehört offenbar bald der Vergangenheit an: Der Fast-Food-Riese will sich nach 40 Jahren von seinem Soßen-Lieferanten H. J. Heinz trennen, wie unter anderem die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Demnach ist der neue Mann an der Heinz-Spitze der Grund für das Aus der Geschäftsbeziehung.

Wechsel im Management missfällt Burger-Riesen

H. J. Heinz wird derzeit von Bernardo Hees, zuvor Firmenlenker des McDonald's-Rivalen Burger King - geleitet. "Als Folge des Wechsels im Management von Heinz haben wir entschieden, den Auftrag mit der Zeit anderen Anbietern zu übertragen", erklärte McDonald's dem Reuters-Bericht zufolge.

Man habe mit Heinz gesprochen und plane zusammenzuarbeiten, um einen glatten und geordneten Übergang sicherzustellen. Das Ketchup-Unternehmen wollte sich zu der Entwicklung nicht äußern. Heinz kommentiere die Beziehungen zu Kunden nicht, sagte Michael Mullen von Heinz der Nachrichtenagentur.

Gute Nachricht für zwei Konkurrenten

Die Umstellung wird demnach mehr McDonald's-Filialen im Ausland als in den USA betreffen. Auf dem US-Heimatmarkt serviere der Burger-Konzern Heinz-Ketchup laut der "Pittsburgh Post-Gazette" bislang nur in Pittsburgh und Minneapolis, schreibt Reuters. Von der Entscheidung könnten vor allem die Heinz-Konkurrenten Hunt's und Del Monte profitieren.

Größte Übernahme der Branchengeschichte

Starinvestor Warren Buffett und der Finanzinvestor 3G Capital hatten Heinz Anfang 2013 übernommen. Mit einem Volumen von 28 Milliarden Dollar (21 Milliarden Euro) war das Geschäft die größte Übernahme in der Geschichte der Lebensmittelbranche. Die Geschäftsführung von Heinz wurde Bernardo Hees übertragen.

Kurz nach der Übernahme wurden 600 Jobs bei dem Ketchup-Hersteller gestrichen. Nach Angaben des Unternehmens verblieben 800 Mitarbeiter in Pittsburgh und 6000 in ganz Nordamerika. Weltweit zählt der Konzern etwa 30.000 Mitarbeiter. 3G Capital wiederum hatte die Fast-Food-Kette Burger King bereits im Jahr 2010 für vier Milliarden Dollar (rund 2,9 Milliarden Euro) geschluckt und 2012 wieder an die Börse gebracht.

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