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Schadenersatz für "Schienenkartell": ThyssenKrupp zahlt 150 Millionen an Deutsche Bahn

Schadenersatz für "Schienenkartell"  

ThyssenKrupp zahlt 150 Millionen an Deutsche Bahn

19.11.2013, 23:37 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Teure Buße für das "Schienenkartell": Der angeschlagene Stahlriese ThyssenKrupp zahlt der Deutschen Bahn einen millionenschweren Schadenersatz. Wie das "Handelsblatt" und die "Süddeutsche Zeitung" berichteten, haben sich die Parteien außergerichtlich geeinigt. Laut "Süddeutscher Zeitung" kauft sich das Essener Unternehmen mit 150 Millionen Euro frei.

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Weder die Bahn noch ThyssenKrupp wollten die Berichte bestätigen. Der Stahlkonzern und andere Unternehmen hatten sich auf überhöhte Preise für Gleise und Weichen verständigt und die Bahn damit geschädigt. Ein weiteres prominentes Mitglied des Kartells war Voestalpine.

Absprachen liefen über zehn Jahre

Rund zehn Jahre lang - von 2001 bis 2011 - hatten sich die Firmen laut Kartellamt zu Lasten von Nahverkehrs-, Privat- und Industriebahnen abgesprochen. Die Zahlung von ThyssenKrupp an die Bahn soll nach Darstellung der "Süddeutschen Zeitung" in Schienenprojekte fließen und damit letztlich den Fahrgästen und den Steuerzahlern zugute kommen.

Das Bundeskartellamt hat für das Schienenkartell insgesamt Bußgelder in Höhe von 232 Millionen Euro verlangt - eine der höchsten Forderungen der Bonner Wettbewerbshüter überhaupt. Auf ThyssenKrupp entfielen 192 Millionen Euro. Für einen Schadenersatz in der nun berichteten Höhe hat der Konzern eine ausreichende Rücklage gebildet. Ursprünglich waren weitaus höhere Summen im Spiel.

Konzern präsentiert am Donnerstag seine Bilanz

An diesem Donnerstag stellt das Unternehmen seine Bilanz vor. Es kämpft derzeit an vielen Fronten - unter anderem mit milliardenschweren Verlusten seiner Stahlwerke in Brasilien und den USA.

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