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GfK-Prognose: Deutsche haben 2014 mehr Geld in der Tasche

GfK-Prognose  

Deutsche haben 2014 mehr Geld in der Tasche

03.12.2013, 16:36 Uhr | dpa, t-online.de

GfK-Prognose: Deutsche haben 2014 mehr Geld in der Tasche. Bei der Kaufkraft gibt es in Deutschland ein starkes Ost-West-Gefälle. (Quelle: dpa)

Bei der Kaufkraft gibt es in Deutschland ein starkes Ost-West-Gefälle. (Quelle: dpa)

Im Jahr 2014 kann jeder Deutsche rein rechnerisch 586 Euro mehr für Konsum-Wünsche ausgeben. Ein genauer Blick in die Rechnung der Gesellschaft für Konsumforschung zeigt aber: Das Gefälle zwischen den Regionen ist groß, zudem knabbert die Inflation am Geld.

Angesichts einer prognostizierten Inflationsrate von 1,7 Prozent und stagnierender Löhne blieben real im Schnitt nur rund 1,1 Prozent mehr im Portemonnaie der Verbraucher, teilte die GfK-Tochter GeoMarketing mit.

1,7 Billionen Euro Kaufkraft insgesamt

Insgesamt rechnet die GfK im kommenden Jahr für ganz Deutschland mit einer Kaufkraftsumme von 1,7 Billionen Euro. Pro Kopf entspricht das bei rund 80 Millionen Einwohnern einem Durchschnittswert von 21.179 Euro. Unter Kaufkraft versteht man das verfügbare Nettoeinkommen inklusive staatlicher Hilfen wie Renten, Arbeitslosengeld oder Kindergeld, das für den Konsum ausgegeben werden kann.

Das Bundesland mit der höchsten Kaufkraft in der Rangliste der GfK ist Hamburg. Es folgen Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Demnach haben die Einwohner des Landkreises Starnberg am meisten Geld in der Tasche - vor dem Hochtaunuskreis in Hessen und dem Stadtkreis München. Neu unter den Top Ten ist der bayerische Landkreis Miesbach, der den Kreis Stormarn nördlich von Hamburg verdrängt.

Görlitzer haben nur halb so viel Geld wie Starnberger

Das Ost-West-Gefälle in Deutschland ist nach wie vor hoch: Während die Kaufkraft in Starnberg mit 31.438 Euro pro Kopf um fast 50 Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt liegt, ist sie im sächsischen Görlitz mit 16.030 Euro nur ungefähr halb so hoch wie in dem bayerischen Kreis.

Allerdings zeigen sich auch in den Bundesländern selbst große Unterschiede. So betrage die Kaufkraft-Differenz zwischen dem Hochtaunuskreis und dem nur 50 Kilometer entfernten Gießen 10.500 Euro, heißt es bei der GfK.

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