Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen >

Bundeswehr: Luftwaffe bekommt Militärtransporter A400M erst später

Bundeswehr  

Erneut Verzögerung beim Militärtransporter A400M

12.12.2013, 06:51 Uhr | rtr, dpa-AFX, AFP

Bundeswehr: Luftwaffe bekommt Militärtransporter A400M erst später. Die Bundeswehr hat bei der EADS-Tochter Airbus Military 53 Maschinen im Wert von rund 7,1 Milliarden Euro bestellt (Quelle: Reuters)

Die Bundeswehr hat bei der EADS-Tochter Airbus Military 53 Maschinen im Wert von rund 7,1 Milliarden Euro bestellt (Quelle: Reuters)

Die Auslieferung des Militärtransporters Airbus A400M an die Bundeswehr verzögert sich schon wieder. Das Flugzeug werde die vereinbarte Einsatzreife nicht wie geplant im November 2014 erreichen, sondern erst Mitte 2015, heißt es in einer Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage.

Geringere Ausstattungsstufe für Bundeswehr

Der Rüstungskonzern EADS habe den Bestellernationen im Oktober mitgeteilt, dass die Flugzeuge im gewünschten Standard erst "etwa Mitte 2015" ausgeliefert werden könnten. EADS beabsichtige nun, die Propellermaschine im November 2014 zunächst mit einer geringeren Ausstattung an die Bundeswehr abzugeben und später nachzurüsten. Die Bundeswehr habe ihre internen Prüfungen dazu jedoch noch nicht abgeschlossen.

Das Projekt hatte immer wieder durch Verzögerungen und Preissteigerungen für Kritik und Verstimmungen zwischen dem Verteidigungsministerium und EADS gesorgt. Über die erneute Verspätung berichtete am Mittwoch zuerst das "Handelsblatt".

Stellenabbau bei EADS

Die Bundeswehr hat bei der EADS-Tochter Airbus Military 53 Maschinen im Wert von rund 7,1 Milliarden Euro bestellt. Ursprünglich sollte die erste A400M-Maschine bei der Bundeswehr schon 2009 in Dienst gestellt werden. Es hatte jedoch Probleme bei der Zulassung des Militärtransporters gegeben.

EADS hatte erst in dieser Woche bekanntgegeben, wegen der Flaute im Rüstungsgeschäft 4500 Stellen in der Stammbelegschaft zu streichen, 2000 davon in Deutschland. Der europäische Konzern will aber auch weiter Kriegsgerät herstellen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Diese Banken finanzieren Ihr Eigenheim
Jetzt hier den Zins-Check machen:

AnzeigeZINS-CHECK

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen

shopping-portal