Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen >

Textilhändler: Ab Montag "ultimative" Rabatte bei Winterwaren

Textilhändler locken Kunden  

Ab Montag "ultimative" Rabattschlacht bei Winterwaren

24.01.2014, 10:02 Uhr | dpa

Textilhändler: Ab Montag "ultimative" Rabatte bei Winterwaren. Neben Modegeschäften beteiligen sich mittlerweile auch Bau- und Elektromärkte am Schlussverkauf (Quelle: dpa)

Neben Modegeschäften beteiligen sich mittlerweile auch Bau- und Elektromärkte am Schlussverkauf (Quelle: dpa)

Der Winter, der sich bisher weigert, einer zu sein, beschert Kunden im Einzelhandel satte Rabatte. Ab dem 27. Januar verspricht der Bundesverband Textileinzelhandel nun einen "abschließenden Reduzierungs-Höhepunkt".

Rabatte gibt es mittlerweile ohnehin in Dauerschleife, 2013 waren es nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) neun Monate mit Aktionen. Nun führt das ungewöhnlich milde Wetter dazu, dass Ware von der Daunenjacke bis zu gefütterten Stiefeln wie Blei in den Regalen liegt.

Angesichts übervoller Lager will der Handel auch in diesem Jahr den eigentlich seit rund zehn Jahren offiziell abgeschafften Ausverkauf wiederbeleben. Ab kommendem Montag könnten die Kunden nun mit "ultimativen" Preisnachlässen von bis zu 70 Prozent und teilweise noch mehr rechnen, sagte Axel Augustin vom Bundesverband Textileinzelhandel (BTE).

Auch Bau- und Elektronikmärkte entdecken Schlussverkauf

Neben den klassischen Textileinzelhändlern hätten mittlerweile auch andere Branchen den Schlussverkauf für sich entdeckt, berichtete Stefan Hertel vom Handelsverband Deutschland (HDE). Etwa drei Viertel der Händler beteiligten sich mittlerweile an der nahezu flächendeckenden Aktion. Mit dabei seien Sportartikelhändler ebenso wie Baumärkte oder Elektronik-Anbieter.

Kurze Rabattpausen gab es im vergangenen Jahr nach Recherchen des GfK-Forschers Bernd Lochschmidt eigentlich nur im März und dann noch einmal im September und Oktober: Seit dem vergangenen November läuft nach den Beobachtungen des Konsumforschers die Rabattschlacht mit Winterware. Reduzierungen bei Textilien von 70 bis 80 Prozent seien derzeit keine Seltenheit, 50 Prozent seien "Standard", berichtet Lochschmidt.

Ware der Vorsaison ist veraltet

"Bollerige" Herrenhosen und Pullis in den Farben der abgelaufenen Saison müssten derzeit etwa ganz dringend an die Kunden gebracht werden, sagte Augustin. "Mode hat ein Haltbarkeitsdatum", so der Experte. Allenfalls bei modischen Dauerbrennern wie weißen Hemden oder Blusen oder dunklen Hosen könnten die Händler eine Ausnahme machen.

Den Händlern gelinge es immer seltener, die Kunden in die Läden zu locken, weiß Lochschmidt: So sei die Zahl der Einkäufe bei Frauen von November 2012 bis November 2013 um 14 Prozent zurückgegangen, bei Männern um elf Prozent. Wer kauft, zeigt sich jedoch ausgabefreudiger: So stieg die durchschnittliche Bon-Summe bei den Kundinnen um zehn Prozent, bei Männern sogar um elf Prozent.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Diese Banken finanzieren Ihr Eigenheim
Jetzt hier den Zins-Check machen:

AnzeigeZINS-CHECK

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen

shopping-portal