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Ryanair streicht Verlust von 35,2 Millionen Euro ein: Preiskampf belastet


Preiskampf belastet  

Billig-Airline Ryanair fliegt in die Verlustzone

03.02.2014, 13:36 Uhr | rtr, AFP

Ryanair streicht Verlust von 35,2 Millionen Euro ein: Preiskampf belastet . Ryanair überrascht die Analysten mit schlechteren Zahlen als erwartet (Quelle: imago images)

Ryanair überrascht die Analysten mit schlechteren Zahlen als erwartet (Quelle: imago images)

Der Preiskampf in Europas Luftfahrt hat den irischen Billigflieger Ryanair im Winter überraschend weit in die roten Zahlen gedrückt. Im traditionell schwachen dritten Geschäftsquartal bis Ende Dezember stand unter dem Strich ein Verlust von 35,2 Millionen Euro, wie der Konzern in Dublin mitteilte. Analysten hatten mit einem etwas geringeren Minus gerechnet.

Ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 18,1 Millionen Euro eingeflogen. Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März peilt Ryanair-Chef Michael O'Leary dennoch weiterhin einen Profit von 500 bis 520 Millionen Euro an.

In den drei Monaten bis Ende Dezember hatte Ryanair die Kunden mit billigeren Tickets geködert. Die Zahl der Fluggäste wuchs zwar im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 18,3 Millionen. Der Umsatz blieb mit 964 Millionen Euro jedoch nur knapp stabil, da die Flugtickets im Schnitt neun Prozent billiger über den Tisch gingen.

Hohe Treibstoffkosten und schwaches Pfund

Ein weiterer Belastungsfaktor für den Easyjet-Konkurrenten sind zudem die gestiegenen Treibstoffkosten um knapp ein Zehntel auf fast 455 Millionen Euro, und auch das schwache Pfund drückte aufs Ergebnis.

Optimismus für neues Geschäftsjahr

Der Preisdruck lasse aber allmählich nach, sagte Konzern-Chef O'Leary. Für den Start des nächsten Geschäftsjahrs Anfang April zeigte er sich allerdings zuversichtlich. So hätten bereits mehr Kunden Tickets gebucht als ein Jahr zuvor, selbst wenn man den Effekt des späten Ostertermins 2014 herausrechne.

Aktien trotzen Geschäftszahlen

Entgegen der Quartalszahlen sind die Zahlen Ryanair-Aktien zunächst um 4,6 Prozent gestiegen. Commerzbank-Analyst Johannes Braun wertet die Aussagen des Managements allerdings positiv. Der Verfall der Durchschnittserlöse sei wohl gestoppt und der Blick nach vorn klinge optimistischer.

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