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Deutsche Banken kostet die EU-Abgabe weit mehr als jetzige Lösung

Geplanter Abwicklungsfonds  

EU-Abgabe führt zu starker Belastung deutscher Großbanken

28.04.2014, 09:34 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Deutsche Banken kostet die EU-Abgabe weit mehr als jetzige Lösung. Die EU-Abgabe löst den nationalen Fonds zur Absicherung gegen Bankenkrisen ab (Quelle: dpa/Picture Alliance/Horst Galuschka)

Die EU-Abgabe löst den nationalen Fonds zur Absicherung gegen Bankenkrisen ab (Quelle: dpa/Picture Alliance/Horst Galuschka)

Der EU-Abwicklungsfonds für marode Banken kommt die deutschen Großinstitute offenbar teuer zu stehen. Der Beitrag der deutschen Finanzbranche zu dem 55-Milliarden-Euro-Fonds dürfte bei rund 1,9 Milliarden Euro jährlich liegen, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Regierungs- und Branchenkreise.

Belastung verdreifacht

In den nationalen Restrukturierungsfonds zahlt die Branche bisher nur rund 600 Millionen Euro jährlich ein. Im Juli will die EU-Kommission einen Vorschlag vorlegen, wie die Abgabe ausgestaltet wird.

Nach Plänen der Bundesregierung solle die Verdreifachung der Beiträge vor allem von den großen Instituten geschultert werden. So werde die Zumutbarkeitsgrenze, die bisher in Deutschland gilt, bei der europäischen Variante wegfallen. Sie besagt, dass der Beitrag nicht mehr als 20 Prozent des Jahresgewinns ausmachen darf.

Die kleineren Banken sollen weniger zahlen

Die Genossenschaftsbanken und Sparkassen können dem Bericht zufolge hingegen auf Entlastung hoffen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) habe sich in Brüssel für eine Freigrenze einsetzen. Erst ab einer Bilanzsumme von 500 Millionen Euro würden dann Beiträge fällig.

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